Bin mal in der Spur






Jeder Mensch hinterlässt seine eigene Spur. Jedes Bauwerk, jeder Platz, vieles Sehenswerte, mancher Ort, sie können in uns eine Spur hinterlassen,  an die wir uns freudig, manchmal vielleicht auch nachdenklich erinnern und immer spricht wohl unsere Seele zu uns.

Auf dieser Seite habe ich einige Bauwerke, Plätze und anderes versammelt, weil ich meine Eindrücke so auf eine schöne Art und Weise in Erinnerung halten kann. Aber nicht nur.
Selbst bin ich immer auf der Suche nach Sehenswerten und freue mich, wenn ich Anregungen erhalte oder finde. Aus diesem Grund habe ich auch diese Seite ins Leben gerufen. Vielleicht kann sie auch ihnen als Anregung dienen, einmal eine kleine Reise zu tun, sollten sie irgendwann in einer dieser Gegenden sein, vielleicht mögen sie da oder dort auch einkehren, oder mögen sich Bauwerke, Plätze oder Orte in ihrer Gegend anschauen. Wir dürfen so viel entdecken ! 




Wenn sie den Links folgen, so kommen sie zu den Fotos.



Dom/Kirchen



Das Wahrzeichen Gößweinsteins ist wohl diese Wallfahrtskirche. Erbaut wurde sie zwischen 1730-1739 und zählt in der Fränkischen Schweiz zu der bedeutensten Spätbarockarchitektur.
Kurz von 12 Uhr kamen wir in diesem schönen Städtchen an und gingen zur Kirche. Allerdings waren wir hier nicht allein zu Besuch. Mehrere Wallfahrergruppen waren auch auf ihrem Weg hier her gekommen. So durften wir mal hauthah miterleben wie Wallfahren geht. Viele Menschen gingen zusammen einen Weg. Mit Trompeten und Fahnen zogen sie, wie eine Gruppe beispielsweise 5 Stunden durch Land und Stadt sangen und beteten auf ihrer Reise gemeinsam. Über einen Lautsprecher der von jemanden in der Gruppe getragen, drangen die Gebetsworte bis zum letzten Wallfahrer. In der Kirche wurden sie vom Pfarrer begrüßt und das mitunter aller paar Minuten eine andere Wallfahrergruppe. Und wir mittendrin. So wurde das Vaterunser gemeinsam gebetet und mir entlockte es einen Gänsehautmoment. Diese Kraft !
Später gingen wir noch durch die Stadt bummeln und ja ich fand so manch schönes und brauchbares für mich. Später stärkten wir uns im Garten einer Gaststätte und genossen die Sonnenstrahlen und die frische Luft. Die Glocken der Kirche standen gefühlt kaum still, oft läuteten sie und es kamen immer mal wieder  Wallfahrergruppen zum Städtelein hinein mit lautem Gesang und Trompetenmusik. Für mich ein nettes Städtchen das viel Leben birgt.



Am Sonntag morgen machten wir uns in die Spur nach Neuzelle. Schon lange stand dieser Besuch auf unserer Liste, jedoch ist es für uns nicht gleich um die Ecke und so hatten wir uns immer wieder für andere Ziele entschieden.
Kurz bevor wir Neuzelle erreichten, kamen wir durch einen Ort mit einem kleinen See. "Das kenne ich!" rief ich erstaunt, von hier habe ich mal geträumt. Ich konnte mich sogar noch an einige Fetzen erinnern. Und bis wir wieder zu Hause waren, hat mich dieses Erlebnis nicht mehr los gelassen. 
Nach einiger Zeit waren wir endlich am Ankunftsziel. Von außen betrachtet mutete der Barockstil der Kirche schon an, aber was sich in ihrem inneren verbarg, war ein Traum der mich mitnahm und nicht wieder gehen lassen wollte, ähnlich wie in Bad Staffelstein.
So viel Schönheit brauchte Zeit um sie wahrzunehmen in all ihren Einzelheiten.
Auf der ersten Bank nahmen wir Platz und hielten lange inne. Punkt 12 Uhr durften wir den Gesängen der Mönche fast 10 Minuten lauschen. Wunderbar! Eine starke positive Energie in dieser heiligen Halle. Danach sahen wir uns lange um. Vorallem Maria, Mutter Gottes mit dem Jesuskind auf dem Arm berührte mich und ich stand kurz davor und machte von ihnen ein Foto. Später zeigte mir mein Mann, das es genau mit diesem Motiv eine große Kerze zu erwerben gab, welche ich gern gegen den gewünschten Energieausgleich mitnahm. Eine wunderschöne Kirche mit einer hohen Energie und wir hielten uns sehr lange darin auf. Und als wir uns entschlossen den Heimweg wieder anzutreten, fühlte ich in mir ein wenig Kummer diesen schönen Ort wieder verlassen zu müssen. Er spendete Kraft und Mut und ich werde ihn lange im Herzen tragen.



Letztes Wochenende besuchten wir den Zwickauer Dom "St.Marien."  Angekommen durften wir allerdings noch nicht hinein, da im Dom eine Trauung vollzogen wurde und so mussten wir uns noch ca. 1Stunde anders weitig beschäftigen. Gleich am Dom gab es eine nettes Restaurant und das Wetter war schön so nahmen wir draußen unsere Plätze ein und aßen zu Mittag leckeren Salat. Nach dem Mittagessen liefen wir noch durch die Innenstadt und später gingen wir in den Dom. Uns gefiel er gut. Wie oft in solch heiligen Hallen nahmen wir auf einer der vielen Bänke Platz und hielten inne. Wir zündeten jeder eine Kerze an und gaben unsere Wünsche in eine Zettelbox und diese werden bei der nächsten Andacht verlesen und es wird für uns gebetet. Für mich selbst,  war es ein besonderer Ort, denn hier begegnete mir die Statue von Hiob und diese Begegnung machte mir Mut.



Da waren wir also in Hahnenklee und besuchten die Stabkirche. Oft sieht man diese Art von Kirchen in Skandinavien, aber im Harz  steht auch eine. Diese wurde 1907 bis 1908 erbaut. Und was für eine schöne. Die Kirche besteht aus Holz, innen wie außen. Wir waren begeistert schon allein von der Ansicht dieses Gotteshauses. Und als wir drinnen waren, konnten wir auch, wie so oft bei unseren Besuchen in Kirchen, auf einer der Bänke innehalten. Zu sehen gab es schöne Schnitzereien.
Von hier aus machten wir uns dann auf den Weg zum Bocksberg. Dazu steht etwas unter der Region Natur.




Basilika Vierzehnheilige Bad Staffelstein/ Bayern

Altar
Orgel
Vierzehnheiligen Nothelfer
Heilige Katharina
Innen

Bereits seit zwei Jahren hegte ich einen Wunsch. Die Barocke Wallfahrtsbasilika "Vierzehnheilige" zu besuchen. Nicht einfach so, sondern weil ich mich vor einigen Jahren schon mit den Gebeten der "Vierzehnheiligen Nothelfern" beschäftigt hatte und mich auch ab und an, mit dem entsprechenden Gebet schon an den einen oder anderen Nothelfer gewandt hatte.
Nun war es endlich so weit!
Allein die Fahrt nach Bad Staffelstein gestaltete sich gut. Ein unsichtbares Band zog mich unglaublich zu diesem Ort. Ich hatte das Gefühl, es war die selbe Energie die ich fühlte, als ich vor Jahren meinen Mann kennenlernte. Auch hier fühlte ich dieses unsichtbare, energetische Band, das mich ebenfalls zog.
Doch zurück zur Fahrt. Tatsächlich waren alle Ampeln auf Grün.
Heilung?!
Dort angekommen durften wir eintreten und aus mir schoss ein "Oh Gott! Ist das schön."  Etwas zog mich zu meinem Mann, ich musste ihn einfach berühren. Etwas in mir, ganz tief in meiner Seele wollte heraus. So schaute ich mich um, nachdem ich mich vor dem Altar bekreuzigte und ging leise durch diese heilige Halle, die mir so fühlte ich einige Momente, so vertraut vorkam. Nach dem wir uns alles anschauten, es gab mehrere Altare und wirklich so viel zu sehen, setzten wir uns beide auf die Holzbänke und hielten kurz inne. Ich sprach mehrmals das "Vaterunser" und ein Tränchen lief mir über meine Wange. Gefasst stand  ich etwas später auf und schaute weiter. Im Nachhinein gingen wir in den Raum der Stille. Hier waren wir nicht allein. Auch hier hielten wir inne und nochmals betete ich aus tiefstem Herzen und meine Tränen konnte ich nun nicht mehr aufhalten und lies es geschehen. Hier in der Fremde, wo ich mich nicht fremd fühlte, sondern meine Seele ihr zu Hause besuchte. Dieses Mal blieben wir länger sitzen und ich bedankte mich im Voraus bei allen himmlischen Helfern.
Es fiel mir ehrlich gesagt schwer, mich von diesem Ort zu trennen. Doch irgendwann musste es wohl sein und wir gingen nach draußen. Gegenüber kaufte ich mir einen Rosenkranz, den ich mir von einem Mönch segnen lies. Und dann kam der Abschied. Na ja, noch nicht ganz, denn wir gingen noch einmal in die Basilika und schauten uns wieder um. So schön und berührend. Mein Gefühl war, ich wusste wieder die Liebe, sie wohnt in mir <3.
Der zweite Abschied von der Basilika war  gekommen und ich fotografierte sie noch von außen. Danach gingen wir zurück zum Parkplatz und kamen am Jacobsweg vorbei. Und ich darf sagen, ich war auf dem Jacobsweg, wenn auch nur wenige Meter, oder gar Schritte. Meine innere Einkehr allerdings, fand ich in der Basilika und bin von ganzem Herzen dankbar, den Weg dahin gefunden zu haben. Zurück durch eine wunderschöne Landschaft, nur dieses Mal eine andere Strecke und im Gegensatz zur Hinfahrt,  waren nun alle Ampeln auf Rot. Ein einfaches Durchfahren nach Hause war so nicht möglich, aber es gelang natürlich.Gern erinnere ich mich an den Besuch in der Basilika.



Dom Meißen/Sachsen

Altar
Dom innen
Kreuzgang
Dom innen1

Der Dom in Meißen grenzt  an die Albrechtsburg und ist in jedem Fall eine Reise wert! Für mich war es bereits der zweite Besuch im Dom. Es gab viel zu sehen. Doch bevor wir den Rundgang durch den Dom begannen, fanden wir uns wie immer, wenn wir in Kirchen gehen, vor dem Altar wieder und bekreuzigten uns. Danach stiegen wir die Treppen auf zur Empore und entdeckten einen kleinen Raum mit Wandmalerei. Besuchten eine Kapelle und andere angrenzende Räumlichkeiten des Domes, auch mit schönen Deckengestaltungen. Und ja, ich fand die Ruhe im Dom und hielt inne auf einer der vielen Holzbänke. Besonders berührt hatte mich der einst alte Eingang zum Dom.  Ein wunderschön gestaltetes Engelstor, durch das man in den Dom schreiten konnte, doch zuvor fühlte ich den Schmerz der Gottesmutter Maria die ihren Sohn auf ihrem Arm hielt und weinte. So fühlte ich, es hatte mit meiner Seele zu tun. Unseren Besuch im Dom beendeten wir durch den Kreuzgang, der meinem Gefühl gut tat. 


Frauenkirche Meißen/Sachsen

Altar
Porzellanglockenspiel
Orgel

Per Pedes sind wir vom Burgberg hinunter gelaufen in die Stadt. Auf die Minute genau, begrüßte uns das Glockenspiel der Frauenkirche,  das meinem Empfinden nach sehr lieblich und schön klang. Das Porzellanglockenspiel ist im Turm der Frauenkirche seit 1929 und das erste spielbare Porzellanglockenspiel der Welt. In der Kirche selbst war ein sehr schöner alter aufklappbarer Altar. Auch hier begab ich mich auf eine der Holzbänke und hielt inne. Danach fanden wir uns auf den vielen Treppen, die uns zurück zum Burgberg, auf dem die Albrechtsburg und der Dom stehen, wieder.


Stiftskirche St. Cyriakus Gernrode/ Sachsen Anhalt

Orgel
Altar
Kreuzgang

Wunderschön! Und das war ein Besuch von dem wir bis zehn Minuten vorher nicht einmal geahnt hatten, das wir in machen würden. Wieso? Weshalb? Warum?
Weil wir eigentlich gar nicht dahin wollten, sondern wo anders hin. Doch wie das Leben so spielt. Stau auf der Autobahn. So hatten wir eines unserer eigentliche Ziele nicht erreicht, dafür wurden wir aber in einem kleinen Café, auf diese Kirche aufmerksam gemacht und kamen so in den Genuss des Besuches, der sich meines Empfindens nach, mehr als gelohnt hatte.
Beeindruckt hatte mich nicht nur der große Kirchenbau als solcher, sondern auch die schöne Wandmalerei in der Kirche. Auch die hohe Kirchendecke war wunderschön gestaltet. So fand ich auch das Chorhaus sehenswert, ebenso die Gestaltung des Altares mit seiner Wandmalerei. Wir gingen den Kreuzgang entlang und durften einen weiteren in einiger Höhe wiederfinden, allerdings war er nicht begehbar. Doch die Gestaltung konnten wir von unten auch etwas erkennen und ich fand auch dass sehr schön. Eine sehr alte Kirche die 961 das erste Mal erwähnt, noch heute ein Ort der Einkehr ist. Allerdings wirklich Ruhe fand ich dort nicht und so hatte ich in den Holzbänken keinen Platz gefunden. Nicht das sie von anderen eingenommen waren, nein, eher fehlte mir das Gefühl zum Sitzenbleiben. Mag sein, das es an dem stundenlangen Stau lag, und meine Seele die Gegenbewegung einforderte. So sahen wir uns noch die Krypta an und gingen die Treppe zur Empore nach oben von da hatten wir noch einmal einen besseren Blick auf alles. Für mich war es ein Besuch, den ich noch lange in Erinnerung behalten werde und wir freuten uns, das wir darauf aufmerksam gemacht wurden. Dankbar.


Dom St.Marien Erfurt/Thüringen

Domaltar 
Orgel der Serverikirche

Ja! Wir sind die viel beschriebenen Domstufen zum Dom St. Marien in Erfurt hinauf gestiegen und auf einer davon fand ich ein Herz, dass ich fotografisch festgehalten hatte :) . Es war ein Wunsch von mir, diesen Dom zu besichtigen, der gotisch, aber auch romanisch aussah . Für mich sehr sehenswert war der Altar. Prunkvoll und doch schön, also ich empfand mental kein erschlagendes Gefühl beim Besuch, weil der Dom ansonsten sehr schlicht und zurückhaltend im Inneren für mich daher kam. Dem Dom gegenüber stand die Serverikirche. Hier war die Orgel sehr sehenswert, denn sie war einfach nur wunderschön. So hatte ich einen schönen Geburtstag ! Dankbar.


Es war im Februar und das Wetter war nicht das Allerbeste. Eine graue Wolkendecke hing über der Stadt und ich war ja mal froh, das es nicht geregnet hatte. Doch etwas zog mich hinaus in die "Welt". Kurz vorm Wochenende bekam ich so eine Lust herum zu schnarchen, was ich unternehmen könnte und so stieß ich auf die Schloßkirche in Eisenberg. Kurzum, Samstag mittag fuhren wir nach Thüringen, also nach Eisenberg und besuchten diese Kirche. Eine Wucht ! Ehrlich gesagt, hätte ich nie gedacht, das so ein Prunkstück in Thüringen stehen würde. Zu mal Eisenberg ein Städtchen ist, das schon noch Farbe gebrauchen könnte, meiner Meinung nach. Die besagte Kirche von außen noch unspektakulär, doch im Inneren ein Traum aus Barock.Kein Gold erwartete den Eintretenden, dafür u.a. viele wunderschöne Stuckarbeiten. Die Italienische Stuckateure hatten seiner Zeit, also 1679 bis 1692 (habe ich beim Rundgang in der Kirche erfragt) ihre Arbeiten fänomenal gemacht. Für mich? Ein Traum ! Und nicht nur das, sondern auch die Gemäldemalerei an der Decke unbeschreiblich schön. So erkundeten wir dieses Prunkstück bis unter die Decke auf zwei Emporen und nahmen zum Ende unseres Besuches in der ersten Reihe Platz zum Innehalten.Danach waren meine Gedanken wieder schnell unterwegs. Wer sich hier vor Gott das Ja-Wort schenkt, in dieser Kirche muss es ja noch einmal so schön sein. Oder bei einer Taufe? Wenn ich meine, das die Kirche vieles festlicher macht, hier ist es wohl am Schönsten. Aber, und das gehört sicher auch dahin, diese Kirche wurde einst vom Schlossherrn erbaut. Also Machtgehabe hatte diese Barockkirche entstehen lassen.Doch wie es auch sein mochte, diese empfand ich als  besonders schön. Jajajajaja :)


Nun hatten wir es endlich geschafft und besuchten den Dom in Quedlinburg, so wird die Stiftskirche auch genannt, sicher wegen der zwei Türme, meine ich .Wir schlossen uns einer Führung an und besuchten die Kirche, die Krypta, den Domschatz und das Schlossmuseum. Es gab also allerhand zu sehen und zu hören, auch zu lesen für uns. Auf die Kirche war ich am meisten gespannt und den Domschatz natürlich, aber auch auf die Krypta. Wir traten also ein in den Dom und ich war etwas irritiert. Kein Wunder, meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt. Aber so ist das mit den Erwartungshaltungen. Nicht wahr? Es war kalt in der Kirche, aber auch mein Gefühl blieb kalt. Hinterher erstaunte mich, das ich das erste Mal in einer Kirche mich nicht in eine der Reihen setzte um innezuhalten. Es forderte mich einfach nichts dazu auf. Da das Chorhaus sehr hoch gebaut war, fanden sich in dieser Kirche zwei Altare. Und über dem Altar, der sich unten, vor der ersten Stuhlreihe fand, schwebte ein großes, neumodisches silberfarbenes Kreuz, jedoch rahmenförmig und somit nicht ausgefüllt. Das hat mit meinem Gefühl gesprochen. Hat es mich doch fühlen lassen, das alles Leiden gehen kann. Alles ungute, wird durchlässig, neutralisiert. Ein beruhigendes Gefühl, wie ich finde. Die Krypta zeigte erhaltene farbliche Zeichnungen, nicht sehr deutlich, aber immerhin zu sehen. Der Domschatz war sehenswert, doch auch das hatte ich mir total anders vorgestellt. In der Vergangenheit hatten wir schon romanische Kirchen und Kloster besucht, allerdings keine die vollständig erhalten waren. Wir konnten noch Überreste sehen. Heute dageben war ein erhaltendes Bauwerk zu sehen. Doch, was die anderen Überbleibsl für mein Gefühl an Wärme spendeten, blieb hier für mich verborgen. Warum auch immer.

 

Dom Naumburg/Sachsen Anhalt 

Domschatz - einer der alten Altare

Bereits vor 11 Jahren waren wir schon einmal im St.Peter und Paul Dom und beide glaubten wir nach unserem wiederholten Besuch , damals vieles gar nicht gesehen zu haben.
So traten wir ein in den Dom, ähnlich wie es einmal Electra sang und begannen unseren Rundgang. Im Dom selbst, der sehr schön war, dem Domgarten, der terassenformig angelegt, der Elisabethkapelle die für mich eine Besonderheit enthielt, nämlich ihre Fenster. Sie zeigten Figuren wie du und ich, also aus der Moderne. Weiter besichtigten wir die Krypta, die ich als sehr sehenswert empfand. Später kamen wir noch in die Marienkirche. Hier hielten wir inne. Und beim Innehalten, wir saßen auf den vorderen Stühlen, dabei suchten meine Augen Halt als sie auf den Altar blickten, dieser hier sehr, wirklich sehr zurückhaltend erschien. 
So suchte ich Gott in meinem Gefühl und fand ihn schließlich. Glaubte ich bisher immer, ein Altar könnte mir dieses tiefe Gefühl von Gott vermitteln, wurde ich in dieser Kirche besser belehrt. Warum das gerade hier so war, weiß ich gar nicht. Vielleicht kommt die Antwort noch.
Was mich jedoch am meisten beeindruckte bei unserem Besuch im Dom , war das Domschatzgewölbe. Als sich vor mir die schwere Tür zu ihm auftat und ich die erste Stufe nach unten ging, staunte ich laut wie ein Kind und war überwältigt von der Schönheit der sehr alten Altare. Danke.


Kirchruine Wachau/Sachsen 

Diese Kirchenruine entdeckten wir durch Zufall und ich empfand als ein Juwel . Als ich diese Ruine betrat, fühlte ich eine positive Energie.  Später las ich, das sie auch noch in der heutigen Zeit für Gottesdienste und Veranstaltungen, wie Konzerte genutzt wird. Kurios war, zwar mit Tür, doch ohne Glasfenster und Dach.
Mich zog sie in ihren Bann, mehrmals schon. Dankbar.




Frauenkirche Dresden/Sachsen

Orgel der Frauenkirche

Wem ist sie nicht bekannt, die Frauenkirche in Dresden. Sie erstrahlt in voller Schönheit. Noch zu DDR Zeiten lag sie in Schutt und Asche und galt als Mahnmal. War ich in Dresden, zog es mich zu diesem Übrigbleibsl, warum auch immer, ich wusste es nicht.  Jahrzehnte später wurde sie aufgebaut und ich fragte mich, warum? So ein Mahnmal ist doch wichtig. Ja, es war komisch,  inmitten einer Großstadt, diesen Schutthaufen wahrzunehmen, doch als sie wieder aufgebaut war, lies ich es mir nicht nehmen , mir nicht nur sie in Dresden anzuschauen.
Es war ein großartiger Tag. Zu erst eine Stadtrundfahrt im Doppelstockbus, dann eine Fahrt mit der Zahnradbahn, welche uns hoch über die Elbe brachte, von da aus hatten wir einen wunderschönen Ausblick über das Elbtal und ich wusste bis dahin gar nicht, das Dresden eine Zahnradbahn hat, diese sehr steil nach oben führt. Von da aus ging es zurück zur Elbe und dann mit dem Schiff zurück in die Stadt und zur Frauenkirche. Was soll ich sagen? Ich war ergriffen, setzte mich in eine der Reihen und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Was für eine Pracht! Was für ein Bauwerk!  Ich fühlte, es war richtig, das man diese Kirche wieder zum Leben erweckt hatte. Dankbar.



Kirche in Idar-Oberstein/Rheinland Pfalz

Der Aufgang zur Felsenkirche in Idar-Oberstein führt durch einen mit vielen Treppen beleuchteten Tunnel. Und wie der Name schon sagt, sie ist in einem Felsen. Früher fuhr ich mit dem Zug von Bad Kreuznach nach Idar-Oberstein, da konnte ich sie schon von weitem sehen und war sichtlich beeindruckt. Viele Jahre später besuchten mein Mann und ich gemeinsam Idar-Oberstein und auch die Kirche . Sehr viele Treppen mussten wir steigen, bis wir zu diesem Aufgang kamen und auch hier hieß es weiter Treppen steigen. Ja, einen Besuch in der Felsenkirche bekommt man(n) nicht umsonst, Frau übrigends auch nicht :) ,  da muss man schon was tun für. Aber schön war es. Ein schönes Städtchen und vor allem ganz viele Edelsteingeschäfte, u.a. hatten wir unsere Amethystdruse und unseren Bergkristall  in XL in einer der vielen Geschäfte dort ausgesucht und mit nach Hause gebracht. Dankbar.


Das Münster in Bad Doberan/Mecklenburg Vorpommern

Das Münster war einmal vor vielen Jahrhunderten eine Klosterkirche . Auf mich hat es Eindruck gemacht. Ich fühlte mich wohl in diesem alten Gemäuer. Mein Eindruck, es war sehr offen und weit und ich setzte mich auf einen der Stühle, da ging ich andächtig in mich. Das konnte ich viele Schritte weiter wieder tun, doch schaute ich dann in eine andere Richtung, da die Stühle dann anders platziert waren. Ein überdemensionale Kreuz hing im Münster und seine grünen Steine,  erzählten mir vom heile werden. Kommen wir wieder in den Norden, besuche ich das Münster auf jeden Fall noch einmal,  ausserdem ist Bad Doberan ein hübsches Städtchen nahe der Ostsee. Von Kühlungsborn aus, hatten wir es mit dem Molly erreicht. Beides waren Wohlfühlorte für meine Seele. Dankbar.


Veitsdom in Prag/Tschechien

Prag ist eine Reise wert. Weil, eine wunderschöne Stadt.  Wir erkundeten sie auch per Schiff auf der Moldau, besuchten die Burg Prag und den nahegelegenen Veitsdom, den Pulverturm und spazierten über die Karlsbrücke, außerdem besichtigten noch viele andere Sehenswürdigkeiten von der Burg aus, gingen wir mit der Stadtführung weiter in Richtung Zentrum. Wir waren weiter hinten,  auf einmal überkam mich ein beengendes Gefühl. Wir kamen in eine Straße, es war nichts zu sehen, was mir Angst machen konnte, doch ich sah ständig die Häuserwände nach oben und fühlte Angst . Am liebsten hätte ich mich verkrochen. Die Stadtführerin erklärte dann, das diese Straße die wir gerade entlang gingen, die Straße war, in dieser die judischen Menschen im Krieg zusammen getrieben wurden. Es fühlte sich furchtbar an. Hatte ich wohl einen kleinen Eindruck bekommen sollen, was diese Menschen durchmachen mussten. Danach fühlte ich mich wieder besser, die Energie war aufgelöst. Danke.



Stiftskirche St. Peter in Salzburg/Österreich

Was für eine wunderschöne Reise und wir kommen bestimmt wieder. Salzburg hatte mein Herz erobert! Warum, das wusste ich nicht. Es war ein Gefühl. Nicht nur die Gässchen, auch die Kirchen dieser Stadt waren vor uns nicht sicher. In der Stiftskirche St. Peter, begegnete uns der Bischof. Es waren so viele Menschen an diesem Samstag in der Stadt, mich schaute er an und sagte "Grüß Gott mein Kind." Baaam ! Janas Seele war gerührt. Vielleicht war es dass, das ich mich das erste Mal in meinem Leben zu Hause fühlte. Danach besuchten wir den Klosterladen und ich mochte so gern ein Mitbringsl haben. Gleich zu Anfang fiel mir ein Glaskreuz auf, gelb mit grünen Blättern verziert, wunderschön. Doch es war mir zu teuer und so oft ich auch durch diesen entzückenden Laden strich und fast alles auseinander nahm, ich fand nichts, was meine Seele anderes mochte, nur dieses Kreuz. Und kam immer wieder an dieses Kreuz zurück, als ob jemand von oben mir sagen wollte "Entscheide dich . Das, oder nichts." Und was soll ich sagen,  ich hatte es gekauft.
Ich liebe es einfach.  :)  Dankbar.



Kirche Döben/Sachsen

Diese Kirche kennen nur Menschen, die aus der Gegend stammen. Denn, sie steht in einem klizte kleinen Ort, dort wo sich Hase und Fuchs Gute Nacht sagen. Eigentlich wollten wir zum Rittergut Döben. So fuhr ich los, verfuhr mich, parkte ab und wir gingen zu Fuß, um jemanden zu treffen, der uns weiterhelfen könnte.  Da waren dann auch viele, ganz nette Menschen, die uns in ihre Kirche einluden, weil an diesem Tag ein Fest in ihrem Dorf stattfand. Also gingen wir erst einmal mit und kamen in diese wirklich kleine Kirche, diese hoch oben auf einem begrünten Berg stand, wie der gesamte Ort und wir staunten, über die wunderschöne Deckentäfelung und auch die Malerei. Doch ganz besonders hat die Orgel mein Herz bezaubert. Ich fand sie wunderschön und wir durften auch einigen Klängen noch lauschen . Danach fuhr ich zu unserem eigentlichen Ziel und irgendwie hatte ich so eine Freude in mir,  das ich mich verfranzt hatte. Dankbar.


Stiftskirche St.Peter  Petersberg/Sachsen Anhalt

Gedenkaltar  

Eigentlich, wollten wir ja ganz wo anders hin. Doch auf der Autobahn, Stau. Die Lösung jedoch, sie bekamen wir auf dem Fuße. Rechter Hand eine Erhebung und auf dem Gipfel konnte ich aus der Ferne alte Gemäuer erkennen. Also meinte ich, fahren wir doch da hin und gucken einmal was das ist. Diese Erhöhung nannte sich Petersberg. Wunderschön, wirklich. Blühende Bäumchen, Wald, blühende Rapsfelder rund herum und natürlich sind wir nicht nach oben gefahren, sondern gelaufen. In mitten der Natur, gab es auch noch anderes zu entdecken. Rodelbahn, Klettergarten, Tierpark , Aussichtsturm  und eben diese sehr alte Stiftskirche. 
In dieser hielten wir uns auch auf und ich machte einige Fotos und wir zündeten jeder eine Kerze an, hielten kurz inne. Alte Mauerreste einer alten Kapelle waren auch zu sehen. Heute ist da ein Kloster. Die Aussicht vom Berg (ca. 250 m ü NN) traumhaft schön und wir konnten weit in die Ferne sehen, saßen später noch in einem Freicafé. War ein wirklich schöner Ausflug, nur der Anstieg , puhhhhhh,  dabei war es gar nicht so hoch. Und manche Leute erzählen,  der Petersberg ist zwischen Harz und  Moskau wohl die höchste Erhebung. Wie auch immer, bis zum Ural konnten wir nicht schauen :) aber in jedem Fall ist dieser Berg mit seinen Ausflugszielen einen Besuch wert. Dankbar.


Doppelkapelle Landsberg/Sachsen Anhalt

Von weitem sieht man die Doppelkapelle "Sanctae Crucis" auf der Porphyrkuppe. Zum besseren Verständnis, Porphyr ist Vulkangestein. Und natürlich war es wieder einmal ein Anstieg, puhhhhhh. Wenn Flacherbse auf Reisen geht ;) .Oben bei der Kapelle angekommen, staunte ich nicht schlecht. "Huuuch, wo ist der Rest der Kapelle?" Sah ich die Kapelle von weitem, meinte ich immer, der obere Teil des Turmes zeigt sich nur, aber weit gefehlt. Es war die ganze Kapelle. :)  Der Anblick fürs Erste, gewohnheitsbedürftig, aber das verabschiedete sich ganz schnell. Leider waren wir 2h zu früh da. Denn es gibt nur Führungen und auch nur dann ist die Kapelle offen. Aber Bilder im Netz versprechen viel vom Inneren. Also, wir kommen noch einmal wieder :) . Doch wir hatten einen schönen Rundumblick ins Tal. Und doch Dankbar.


St.Aegidien Oschatz/Sachsen

Altar

Innen

Orgel

Etwa eine dreiviertel Stunde von uns entfernt steht der Oschatzer Dom. Ich selbst kenne die Bezeichnung "Dom", obwohl es eine Stadtkirche ist. So glaube ich ja, ihre zwei Türme haben sie in der Bevölkerung zum Dom ernennen lassen, wenn ich das so "sagen" darf. Mitten in der Stadt gelegen, die eigentlich ganz nett daher kam, statteten wir dem Dom also einen Besuch ab. Stehen tut er schon seit dem 12.Jahrhundert da. Hat also schon viel zu erzählen. Und die Innenstadt war ganz angenehm. O-SCHATZ :)



Dom St. Stephanus und St. Sixtus Halberstadt/Sachsen Anhalt

Altar
Orgel
Kreuzgang
Altar in der Marienkapelle des Domes

Vor zwei Monaten bereits, wollten wir ja gern einen Besuch im Dom machen, doch damals kam es anders als geplant. Und so versuchten wir unser Glück noch einmal und siehe da, es lief wie am Schnürrchen.
Ein bisschen gefiel mir die Einrüstung einer der Türme nicht, das machte dem sonst so schönen Anblick des Domes einen Abbruch, aber schließlich muss alles gut erhalten bleiben und so ist es dann ja doch in Ordnung. Als erstes sahen wir uns den Domschatz an, der aus unterschiedlichen Dingen wie Altären, Bücher, Teppiche, Kleidung und noch anderen alten Schätzen bestand und sehenswert war. Leider durfte ich dort nicht fotografieren. Danach besuchten wir den Dom. Hier hielten wir inne, nicht nur auf zwei Stühlen vor dem Altar, auch im Raum der Stille. Besonders beeindruckt hat mich der Lettner mit der Triumphkreuzgruppe, hier befinden sich zwei Engel mit vier Flügeln. Zwei Flügel ragen in die Höhe, als wollten sie fliegen oder ankommen und zwei bedecken ihren Leib, anders als Seraphim, die sechs Flügel haben.
Der Dom zu Halberstadt ein gigantisches Gotteshaus. Sehr gefallen hat mir auch der Altar der Marienkapelle.
Hinaus aus dem Dom fanden wir durch den Kreuzgang.
Und besuchten noch zwei weitere Kirchen.


Liebfrauenkirche Halberstadt/Sachsen Anhalt

Orgel
Innen

Gegenüber vom Dom sieht man die Liebfrauenkirche in Halberstadt. Eine spätromanische Basilika. Der Bau dieses Gotteshauses hat mich sehr beeindruckt. Im Inneren ist sie sehr zurückhaltend. Romanisch halt.
Von hier machten wir uns auf zur Martinikirche.


Martinikirche Halberstadt/Sachsen Anhalt

Altar
Orgel
Halberstädter Roland

Die Martinikirche ist ein gotischer Bau mit zwei unterschiedlich hohen Türmen. Besonders gefallen hat mir in ihr, der barocke Altar und die Orgel. Auch die Kanzel war sehr sehenswert. Auch hier hielten wir noch einmal inne und beim Betrachten des Altars sah ich die Martinsgans hoch oben sitzen. Für mich außergewöhnlich, doch durch das verspielte barocke wieder stimmig. Nach diesem Besuch machten wir uns wieder auf dem Weg nach Hause und kamen vorbei am Halberstädter Roland.
Er ist das älteste freistehende Original in Deutschland und steht für das Münz,-Zoll,- und Marktrecht der Stadt, das schon Otto III. 989 der Stadt verliehen hatte. Und ja, wir mussten Parkgebühren zahlen :)


Dom Magdeburg St.Mauritius und Katharina/Sachsen Anhalt

Orgel und Kapelle
Die klugen Jungfrauen
Die törichten Jungfrauen
Pavillion
Herrscherpaar im Pavillion
Kreuzgang
Innenhof 

Er ist der erste Gothische Dom auf deutschem Boden. Das hat doch was! Und, man begegnet ihm auch auf der Straße der Romanik. Ohne Jacke bin ich nach Magdeburg gereißt und es war kalt. Wirklich kalt. Ein Schnappschuss des Domes und dann schnell hinein, obwohl ich annahm, es wird dort drinnen sicher auch kalt sein, das haben ja diese dicken Mauern so an sich, aber es war ein großer Irrtum. Denn ich empfand es da drinnen kuschlig warm. Das hat mich gefreut, denn so konnte ich in aller Gemütlichkeit mir dieses Gotteshaus anschauen.
Die Paradiesvorhalle beeindruckte mich, weil ich hier die Jungfrauen zu Gesicht bekam und schaute instinktiv zu den klugen Jungfrauen, die alle samt ein Lächeln zeigten und das gefiel mir, sieht man doch oft sehr ernste Gesichter. Aber, wie so vieles zwei Seiten, so auch hier und mein Blick schwenkte ich ein wenig auf die andere Seite und durfte die törichten Jungfrauen begrüßen. Für mein Gefühl nichts und ich sah mir lieber wieder diese klugen Frauen an. Ein schönes Gefühl.
Was mir noch begegnete war das Herrscherpaar in einem Pavillion.
Als ich nah herantrat entdeckte ich, das an der linken Seite ein B und an der rechten Säule ein J zu finden war. Das hat mich erinnert an die Tarotkarte Hohepriesterin. Hier finden sich auch die Initialien von Boas und Jachin. Auf der Karte selbst, lässt mich jedoch noch anderes nachdenken. Eine nette Geschichte zur Hohepriesterin.  Bei meiner zweiten Reikieinweihung die bereits schon Jahre zurückliegt, zeigte sich mir die Hohepriesterin. Und meine damalige Reikileherin, die diese Einweihung an mir vornahm, hatte geweint. Sie erklärte mir, dass sie noch nie solche liebenswerte Gefühle fühlen konnte, bei keiner ihrer Einweihungen. Was war das nur?????? :) Die Liebe im Gefühl wohl, die Engel.
Sehenwert fand ich auch den Kreuzgang des Domes und den Domgarten. Was mir noch auffiel, es waren zwei Orgeln im Dom zu  sehen. Der Lettner wurde restauriert und so konnte ich ihn nicht besichtigen, was ich etwas schade fand. Dafür gab es eine schöne Deckenmalerei in der Kapelle zu sehen, diese aber nicht begehbar war. Und nach der Besichtigung führte unser Weg noch zum Kloster in unmittelbarer Nähe und fussläufig erreichbar.



Dom St. Marien Freiberg/Sachsen

Silbermannorgel
Begräbniskapelle
Goldenes Tor
im Dom


Freiberg, eine Stadt am Rande des Erzgebirges. Der Innenstadtkern gefiel mir gut und uns führte die Silberstraße von Annaberg-Buchholz durchs schöne Erzgebirge hierher.
So begaben wir uns also in den Dom.  Schön empfand ich dieses Gotteshaus. Vorallem die große Silbermannorgel. Wunderschön! So stieg ich einige Stufen nach oben und durfte so die Orgel aus nächster Nähe bestaunen. Sicherlich klingt es nicht gut, aber anders kann ich es gerade nicht ausdrücken, wunderschön und atemberaubend die Begräbniskapelle im Dom. Es rührte mich. Und natürlich nicht zu vergessen, das goldene Tor, auch sehr sehenswert. Was ich auch hier, wie bereits im Magedeburger Dom wiederfand, waren die klugen und törichten Jungfrauen und anderes sehenswertes zeigte sich noch. Innehalten konnte ich hier auch in einer der vielen Bänke. St.Marien war ein Besuch wert. Dankbar.



St. Annenkirche Annaberg-Buchholz/Sachsen

Altar der Annenkirche
Hauptalter
Kirchenorgel

Eine sehr schöne Kirche und ist man in Annaberg zu Besuch, darf man hier nicht vergessen einzukehren, so glaube ich.
Sehr angetan war mein Gefühl von zwei Altären. Einen Hauptaltar und ein weiterer gleich zu Anfang beim Eintritt in die Kirche. Zum Innehalten fand ich hier allerdings keine Ruhe, denn ich musste für kleine Mädchen, aber nirgendwo hatten wir bisher eine öffentliche Toilette gefunden und ich dachte vielleicht in der Kirche. Mein Mann aber nahm mir jegliche Hoffnung darauf und sollte Recht behalten. Und ich dachte lieber Gott, es ist doch ein menschliches Bedürfnis, wo ist hier eine Toilette. Endlich auf dem Rückweg von der Kirche zum Auto, wurden wir fündig. Danke lieber Gott !  Von Annaberg aus fuhren wir die Silberstraße entlang, eine wunderschöne Landschaft, bis nach Freiberg. Schön wars.





Die achteckige Barockkirche in Seiffen ist sicher vielen bekannt, zu mindest denen, die sich für Erzgebirgische Schnitzereien interessieren. Denn sie ziert viele Schwippbögen, Pyramiden und anderes, das man zur Weihnachtszeit so aufstellen kann.
Da wir nun in Seiffen waren, statteten wir natürlich auch dieser Kirche einen Besuch ab. Von außen war sie uns durch das Fernsehen schon bekannt, doch innen hatten wir noch nie einen Blick erhaschen können. So hielten wir auf einer der vielen Bänke innen und haben unsere Blicke schweifen lassen. Klein, aber fein im Inneren. An einer Wand fanden sich auch der Bergmann und ein Engel mit Licht wieder. Typisch Erzgebirge eben.


Nikolaikirche Leipzig/Sachsen

Hier fanden wir innere Einkehr bei unserem Stadtbesuch. Eine doch geschichtsträchtige Kirche, auch weil sie der Ort war, an dem die friedliche Revolution '89 ihren Anfang nahm. Die Säule vor der Kirche entspricht denen in der Kirche und gilt als Denkmal für diese große Umbruchszeit. Mehr zu Leipzig, auch zur Kirche findet man weiter unten geschrieben in der Rubrik Stadt.


Dom Merseburg/ Sachsen-Anhalt

Innenansicht
Orgel Dom Merseburg
Kryta Dom Merseburg 
Kreuzgang Dom Merseburg
im Kapitelhaus
Eingang zur Wort-Gottes Kapelle

Schon seit einiger Zeit wollten wir gern in diesen Dom. Nun gut, unser Start gestaltete sich etwas holprig. Gerade als wir los wollten kam mir der Gedanke den Akkustand meiner Kamera zu überprüfen und siehe da, kein Saft drauf. So blieb uns erst einmal nichts weiter übrig, als den Akku noch aufzuladen und so verzögerte sich die Abfahrt um eine Stunde. Danach war er nicht ganz voll, aber es reichte und als ich fast im Auto saß und bemerkte das ich die Kamera vergessen hatte, stönte meine bessere Hälfte etwas. Also zurück, meine Knipse geholt und los ging es. Endlich!
Und nach einer 45 minütigen Autofahrt standen wir im Dom. Und ich fühlte eine sehr schöne Energie. Beeindruckend fand ich die Orgel, welche mit Engel verziert hoch oben thronte. Aber auch die kleinen aufklappbaren Altäre. Es gab so viel zu entdecken. Vorbei an der Fürstengruft mit alten Särgen hinab in die Kryta. Entlang dem Kreuzgang kamen wir noch in die Michaeliskappelle und die Wort-Gottes Kapelle, hier berührte mich das geschriebene Wort auf der Eingangstür. Weiter sahen wir noch den Domschatz, das Kapitelhaus und den Kapitelhausgarten, hoch über der Saale (Fluss). Hier zog mich das Ausstellungsstück "Merseburger Zaubersprüche" an und als wir zurück im Hauptschiff waren, hielten wir auf einer der vielen Bänke inne und nach meinem Gebet  hörte ich in mich hinein und konnte das Phänomen so für mich lösen.

Nach unserem langen Dom Besuch der mir persönlich sehr gut gefallen hat, besuchten wir auch noch das angrenzende große Schloss Merseburg.
Hier allerdings hielten wir uns nicht allzu lange auf. Meine Hoffnung das ich vielleicht noch einen Eindruck erhalten könnte, wie man dort einst lebte wurde nicht erfüllt. Dafür viele Ausstellungen mit großen und zahlreichen Schrifttafeln und fast genau so vielen Ausstellungsstücken. Es begann mit einer Ausstellung zum Krieg, führte uns zur Ausstellung zu Glasperlen aus den letzten Jahrhunderten und endete mit einer über Bischöfe, wer und wann gelebt hatte. Für mich war es zu viel von allem, und so fühlte ich mich etwas erschlagen von diesem vielen Ausstellungen. Wer es aber mag, ist dort sicherlich mit einem Besuch gut bedient. Der Dom allerdings, ist sehr sehenswert finde ich .







Kloster

Kloster Drübeck / Sachsen Anhalt

Im Kloster Drübeck angekommen, zieht es uns gleich in die Klosterkirche St.Vitus welche schon 1004 erbaut wurde. Diese heilige Halle beherbergt einen dreiteiligen Flügelaltar, welcher eine spätgotische Schnitzarbeit ist. Wir zünden jeder eine Kerze an und lassen uns auf einer der Bänke nieder und genießen die Stille.
Im Anschluss gehen wir durch das Klosterareal und können immer wieder ein lauschiges Plätzchen finden. Ja, hier kann man wohl innere Einkehr halten, zu dem das Kloster auch Übernachtungen anbietet, um wieder zu sich selbst zu finden. Ein schöner Ort. Von Sachsen Anhalt nun machten wir uns auf den Weg nach Niedersachsen, genauer zur Fachwerkstadt Hornburg.



Dieser Besuch stand schon lange auf unserer Liste und am Wochenende war es nun so weit. Wir machten uns also auf den Weg wieder einmal in ein Kloster. Beeindruckend fand ich den Bau an sich, welcher imposant daher kam. Er ist der älteste Backsteinbau Norddeutschland. Das Innenleben romanisch und doch sehenswert. Große Säulen erwarten den Besucher im Inneren und einige kleinere Kapellenartige Räume und natürlich auch ein gut erhaltender Kreuzgang. Im Klostergarten fanden sich nah am Gebäude nett arrangierte Details die ins Auge fielen. Ein Klosterladen und ein Klostercafe runden den Besuch, wenn man denn möchte gut ab. Wir machten uns nach unserem Aufenthalt dort auf nach Tangermünde.




Wir fuhren durch den schönen Harz und unser Weg führte uns zum Kloster Ilsenburg.
Hier durften wir wenn auch nicht viel, aber einiges entdecken. So gingen wir durch das Refektorium, sahen noch die Reste vom einstigen Kreuzgang und kamen zum Brüder, -Garten,- und Kapitelsaal. Im Obergeschoß war eine Bilderausstellung und von da aus kamen wir zur Klosterkirche. Hier beeindruckte mich der Altar.


Kurz entschlossen fuhren wir also in den Harz. Eine schöne Gegend. Das Kloster fanden wir gleich und sind wieder einmal Trepp auf, Trepp ab durch die alten Gemäuer gegangen. Versunken in meiner Welt ging ich einige Stufen nach oben und erschrak als die Glocken laut läuteten. Und so schnell wie diese mich aus meinen Gedanken gerissen hatten, meinte ich, ich gehe verbotene Wege, aber so war es nicht. Wir durften viel sehen, auch lesen und anhören. Bis unters Dach der alten Gemäuer führte uns die Ausstellung und da oben war es doch etwas duster und auch stickig für meine Begriffe, wenn auch alles gut gemacht war. Die drei Mönche mit ihren Kapuzen die ihre Häupter nach unten haben sehen lassen, kamen mir schon etwas seltsam daher, ich machte, das ich schnell vorbei kam. Denn ich hatte ein seltsames Gefühl in mir, warum auch immer. Als wir uns dann im Kloster alles angesehen hatten, gingen wir noch um die Ecke zu den Resten der alten Kirche. Und ich muss gestehen ich stand ehrfürchtig davor. Sie schienen mir so riesig zu sein. Vielleicht war es auch der Bezug zu dem eher dörflichen Charakter des Ortes. Ich weiß es nicht. Aber ich denke mir, wenn man in große Kirchen kommt, bestaunt man vielleicht eher die schönen Deckenmalereien oder anderes und achtet nicht ganz so auf die Höhe der Kirchengemäuer. Aber hier war die Höhe gerade das, was ich wahrnehmen konnte, und es hatte mich sichtlich ergriffen. Im Klosterrestaurant stärkten wir uns danach und gingen gemütlich durch Walkenried. Ein schönes Fleckchen Erde.


Klosterruine Nimbschen/Sachsen

Klosterruine im Winter

Dieses Kleinod liegt kurz hinter Grimma.
Hier lebte einst Katharina von Bora einige Jahre, bis sie floh und der Herr Luther sie dann zur Frau nahm, oder sie ihn zum Mann.
Kurios,  als wir diese Ruine besuchten, fühlte ich so, das rund herum hätten man noch schöner gestalten können.
Ein reichliches Jahr später waren wir noch einmal da und es sah sehr schön aus. Angelegte Wege und Hinweistafeln.


Klosterruine Buch/Sachsen

Da fuhren wir einst mit dem Wägelchen durch Wald und über Feld, zumindestens kam es mir so vor und meinten wir kommen im Nirgendwo raus und begegneten dieser Klosterruine. Sie lag an der Mulde (Fluss) mit einem kleinen Klostergarten, auch einem Klosterladen, hier kaufte ich leckeren Tee :) . Diese Ruine hatte für mich etwas Magisches. Ich betrat die Überbleibsl, konnte durch eine längliche Öffnung zum Himmel sehen und gerade da schien die Sonne hinein. Ein Gefühl, als ob ich beschützt wäre und dann der Fluss,  der so vieles mit sich nehmen kann, energetisch gesehen.
Auch Dankbar.


Kloster Memleben/Sachsen Anhalt

Krypta

Das war ein sehr gelungener Tag :). Wer sich für Klöster interessiert, so finde ich, ist Kloster Memleben ein Muss. Die Überreste der Marienkirche aus dem 13.Jahrhundert kommen im Klostergarten durch das Grün das sie zierte, doch ganz gut daher. Beeindruckt hat mich auch die Krypta.Aber das ist längst nicht alles. Die Ausstellung im Kloster war sehr sehenswert. Wir konnten lesen, hören auch schauen und wir durften auch ausprobieren. So machte ich mich an der Riesenwaage zu schaffen. Vor ihr las ich auf einer Hinweistafel, was für Vergehen es gab und welche Buße man dafür tun musste. Also machte ich mich frisch ans Werk und legte ein Vergehen auf die eine Waagschale und in die andere die Klötzer, die für die Buße zuständig waren. Nicht nur mein Mann sah zu und hatte seine Freude daran, auch andere Klosterbesucher sahen zu  und freuten sich über mein Tun an den Waagschalen. Ihr Lächeln verriet es.  Unseren Aufenthalt rundeten wir mit einem Kaffee im Klostercafé ab. Meinen Kaffee allerdings gab ich meinem Mann noch, für mich viel zu stark. Für den Besuch im Kloster, dankbar.



Kloster Altzella/Sachsen

Alter Weinkeller 

Spätenstens hier, fragt sich der interessierte Leser wohl, ein Kloster nach dem anderen,  was hat sie vor? Eigentlich nichts, nur das ich in jungen Jahren meinte, ich würde auch einmal ins Kloster gehen. Stellte mir das ganz gut vor. Aber wenn, dann nur als Mutter Oberin ,  doch das würde wohl nicht möglich sein :). Aber ich habe ja nun meinen Deckel gefunden :) !
Durch die alten Gemäuer, kamen wir auch in den Klostergarten mit viel Baumbestand und alten Weinkeller. Es gab einiges zu entdecken. Für uns ist das auch Erholung, Sehenswertes zu besichtigen.



Kloster Pforta/Sachsen Anhalt

Einfach so entdeckt beim Fahren und natürlich mitgenommen, also angesehen. Wunderschön! Ein sehr großes Areal mit sehr alten Gebäuden (heute ist da Schule und Internat) u.a. auch die Zisterzienserkirche,  um die wir zwei mal gelaufen waren, weil nämlich mein Mann mir nicht glauben wollte, das die etwas versteckte, steinerne offene Pforte, welche ein Kreuz zierte, der Eingang zum Kreuzgang war. Ich hatte keine Ahnung, aber ich fühlte das muss es sein und doch ging Frau brav Mann hinterher und fragte sich natürlich, warum warst du nicht einfach da hinein gegangen? Darauf fand ich keine Antwort und wir kamen dann an eine Hinweistafel , auf die mein Mann ein Blick darauf warf und mir mitteilte "Jana du hattest Recht, das war der Eingang zum Kreuzgang."  Ja, das wäre ihr Preis gewesen. :)  Also wer braucht solche Tafeln , wenn er mit Gefühl unterwegs ist :)  Das durfte ich jetzt schreiben, wegen meinem lauten Mundwerk ;), obwohl ich hatte ja Recht.


Kloster  "Unser lieben Frauen"  Magdeburg/Sachsen Anhalt 

Kreuzgang
wir als Kunst ;)
 

Unweit vom Dom befindet sich das Kloster "Unser lieben Frauen" und wir besuchten es. Die Kirche konnten wir nicht besichtigen, aber eine Ausstellung die wir nicht sehr gut in Erinnerung haben.
In den unteren Gewölben des Klosters durfte man noch Bilder und alte Skulpturen, auch von Heiligen besichtigen. Das gefiel. Jedoch der Besuch der zeitgenössischen Ausstellungen in den oberen Etagen, war für mich persönlich eine Zumutung und das tat ich auch kund. "Sie sind nicht die Einzige, der es missfällt." wurde mir gesagt und ich war doch beruhigt über diese Worte. So machten wir auch "Kunst?" und ich fotografierte uns im Spiegel. Das gefiel auch anderen der Ausstellung, die es ähnlich furchtbar fanden.
Fazit: Sehr schade, das man ein so altes ehrwürdiges Gebäude für Projekte öffnet, die anscheinend so gar nicht in ein altes Kloster passen. Oder doch? Die großen Spiegel die im Außen der Fenster angebracht waren, wollten wohl sagen, wir spiegeln die Welt da draußen hier drinnen.
Irgendwie doch verkehrte Welt. Sollte die Kirche wieder begehbar und zum Besuch freigegeben sein, dann könnte man sich das vielleicht anschauen, aber sonst kein Besuch wert.
Doch meine Laune sollte wieder steigen, waren wir doch auf dem Hinweg an einem Komplex Hundertwasser Häuser vorbeigekommen und die wollte ich mir richtig anschauen. Freude !





Kloster Michaelstein/Sachsen Anhalt  

Blumenwiese

Ein schöner Ort. Bereits zu Anfang des Einganges empfing uns eine wunderschöne bunte Blumenwiese, wie aus dem Bilderbuch. Eine ähnliche fand sich auch im Klostergarten wieder und noch mehr. So zum Beispiel viele gut riechende Gewürze. Aber natürlich war das noch lang nicht alles. Einen sehr schönen Kreuzgang mit vielen kleinen Räumen der Mönche wurden uns gezeigt, unter anderem Kapitelsaal und Schreibstube. Was mir besonders gefiel, war die kleine Klosterkirche mit ihrer schönen Orgel. So nahmen wir am Anfang des Besuches dort Platz und beteten und zum Schluss des Besuches im Kloster lud uns ein wunderschönes Orgelspiel noch einmal ein, uns in die Kirche zu setzen und dem Spiel zu lauschen. Ein Ohrenschmaus ! Zum Abschluss des Besuches kehrten wir im Gartencafé ein. Ein sehr schöner Tag. Dankbar.


Burgen

Burgruine Regenstein/Sachsen Anhalt

Sandsteinfelsenburg 1

Sandsteinfelsenburg 2

Sandsteinfelsenburg 3

Sandsteinfelsenburg 4

Aussicht von der Burg


Auf einen Sandsteinfelsen steht die Burgruine Regenstein und sie besteht praktisch aus diesem Felsen, in den die Höhlenräume einst geschlagen wurden sind. Gemütlich ist der Aufstieg innerhalb des Burggeländes  bis zum höchsten Punkt nicht, aber dafür abenteuerlich und man sollte gut zu Fuß sein. Belohnt wird man so emfpand ich es, mit einer Burgbesichtigung, die man nicht alle Tage hat und mit einem fänomenalen Ausblick weit über die Festungsmauern hinweg. So konnten wir in der Ferne den Halberstädter Dom und auch den Brocken sehen. Sehenswert, finde ich !



Albrechtsburg Meißen/Sachsen

Burg innen
Burg innen1

Bereits das zweite Mal kamen wir nach Meißen. Wir besuchten  die Albrechtsburg, den Dom und die Frauenkirche.
Die Albrechtsburg wartet auf mit wunderschönen, herrschaftlichen Räumen und ich kam aus dem Staunen fast nicht mehr heraus. Allerdings sind einige Treppen zu steigen. Beim ersten Besuch auf der Albrechtsburg vor zwei Jahren war ich allein da, denn mein Mann hatte beruflich in der Stadt zu tun. Damals besuchte ich nur die Ausstellung "Du bist die Kunst". So gibt es in der Burg auch immer mal wieder andere Ausstellungen. War ich damals an einem "Wiener" Café vorbeigekommen das leider geschlossen war, war es dieses Mal gar nicht mehr da. Unseren Café und ein leckeres Stück Kuchen genossen wir im Burgcafé. Einige Fotos vom Dom und der Frauenkirche sind unter "Kirchen" zu sehen .



Die Roseburg/Sachsen Anhalt

Park
Park1

Idyllisch und verwunschen, das trifft es wohl meiner Meinung nach. Die Roseburg bei Ballenstedt/Rieder ist eine Reise wert!
Mir gefiel nicht nur der Turm, den wir schon von der Straße aus sahen, auch der Garten mit seinen vielen schönen Statuen und die verwinkelten Ecken durch die wir gehen konnten, immer von Grün umgeben. Die Brücke im Garten über die wir gegangen waren, zeigte uns eine wunderschön gestaltete Gartenanlage und hat zu dem uns auch weit über die Mauern der Burg ins schöne Harzland blicken lassen.
Auch einige Treppen führten uns durch den Garten hinab zum Turm und es fühlte sich sagen- und märchenhaft an. Schön :)
Mit einem Besuch in Burgcafé rundeten wir unseren Besuch ab und bekamen hier den Tipp für die Stiftskirche in Gernrode.
Die Roseburg ein wunderschönes Ausflugsziel. Und ein liebes Danke an die Cafébetreiberin für ihren Tipp in Gernrode die Kirche zu besichtigen. Dankbar.


Die Wartburg/Thüringen

Der Festsaal
Das Frauenzimmer/Mosaikzimmer

Wir haben sie erklommen! Zugegeben es war ein anstrengender Anstieg und länger als erwartet, aber es hat sich gelohnt. Zu einem hatten wir eine schöne Aussicht über das Thüringer Land und zum anderen natürlich eine Besichtigung der Burganlage und ihrer Räumlichkeiten. Beides, aber vor allem letzteres hat mich doch beeindruckt. Das schöne Frauenzimmer, (nein, nein :)  oder auch Mosaikzimmer genannt (ja, ja ;) ), und der Festsaal erst, ein Augenschmauß ! War ein schöner Ausflug. Danke sehr.

Auf der Festung Königstein, holahi, holaho, da muss man mal gewesen sein, holahihaho :) . Ja und wir waren heute da und haben sie erobert. Ich freute mich ja schon darauf, denn als Kind war ich das letzte Mal in der Sächsischen Schweiz, aber nicht auf der Festung.So parkten wir am berühmten Malerweg und da ich keine 800m laufen wollte, sind wir mit einer kleinen Bahn gefahren, diese aber parkte vor und nicht auf der Festung, hahahhaha. So durfte ich dann, per Pedes nach oben. Aber wirklich nach oben. Mein Mann war verschwiegen, was den Aufzug betraf und fand der Anstieg ist doch das Schönste an der Festung. Das hat er mich mitten im Aufstieg wissen lassen. Aber sie wissen ja, Rache ist süüüüüüüüüüüüß ;) . So durchliefen wir einige Falltore und meine Augen hingen oft an ihnen, dass sie auch schön oben bleiben würden. Jedenfalls habe ich den Aufstieg zur Festung überlebt. Endlich oben angekommen, durften wir vieles sehen, einiges Wissenswertes, etwas Erstaunliches und natürlich etwas Wunderschönes.Wir hatten einen herrlichen Blick über einen Teil des  Elbsandsteingebirges, durch das sich auch die Elbe zog.  Ein Rundgang von über 2km führte uns an der Festungsmauer entlang, welche auf hohen Sandsteinfelsen gebaut war und so konnten wir von allen Seiten hinunter schauen. Zurück zum Shuttle, ging es mit dem Fahrstuhl. Aus diesem konnte man auch aus allen Seiten schauen. In dem stellte ich mich nah bei meinen Mann, denn ich hatte unheimlich Fahrstuhlangst, die mitfahrenden Männer lachten etwas, als sie mich hörten. Vielleicht haben sie sich gedacht, wenn es wirklich abgeht, dann hilft auch kein Händchenhalten mehr. Doch ich fühlte mich wohler.



Burg Schönburg/Sachsen Anhalt 

Blick von der Burg hinunter zur Saale
Blick von der Burg bis zum Naumburger Dom

"An der Saale schönem Strande"  genau, kann man stolze Burgen sehen. Wir waren von Naumburg aus entlang an der Saale (Fluss) spaziert und kamen zur Burg Schönburg . Von da aus hatten wir einen schönen Ausblick. Unterhalb sahen wir die Saale fliessen und bei schönem Wetter erblickten wir auch den Dom zu Naumburg. Herrlich! Mehrmals waren wir schon dort. So waren  wir immer bis zum Felsenkeller gefahren, eine Ausflugsgaststätte an der Saale und von dort aus gestartet.



Burg Kriebstein/Sachsen

Diese mittelalterliche Burg, die ich sehr, sehr schön finde, steht hoch oben über der Zschopau (Fluss) und ist so glaube ich, eine der schönsten Burgen . Hier wurden Märchen gedreht  "Schneewittchen"  auch der "Eisenhans". Die Türmchen der Burg finde ich sehr romantisch.
Ausserdem gibt es ein Café, in dem ich auch schon einmal, zweimal, etwas vergessen hatte . Mein Mann war für kleine Königstiger und ich wartete im Burghof auf ihn. Erst kam die liebenswerte Kellnerin und fragte mich "Ist das ihre Sonnenbrille?"  "Oh ja vielen Dank." meinte ich. Etwas später kam sie wieder in den Burghof und fragte noch einmal "Ist das auch ihr Schirm?"  hahahahaha .. :)  "Ach Gott ja." und wieder bedankte ich mich bei dieser lieben Person. Manchmal ist das wohl so,  was ich nicht in meinem schönen Köpfchen habe, haben andere in ihren langen Beinen. Späßchen :)  Dankbar.
Und dann nicht zu vergessen. das wunderschöne Kriebetal mit Talsperre.



Burg Gnandstein/Sachsen

Ausblick aus einem der Burggemächer

Die Burg Gnandstein ein kleines Prachtstück, wie ich fand, allerdings empfand ich den Anstieg  ein wenig mühsam.  Es ging nach oben und ich lief irgendwann hinter meinem Mann. Beim Anstieg kam mir doch der Gedanke "Jana, warum wolltest du heute hier her?"  Aber ich bin ja oben angekommen. Mein Mann meinte als er oben war und zu mir schaute , "Komm nur, sonst rollst du wieder runter." :)  Na gut, aber wir hatten alles erkunden können, auch auf der Burg ging es viele Treppen ständig hoch und wieder runter, aber da war ich dann immer die erste. Ha! Viele Burgräume waren eingerichtet mit den alten Möbeln von einst, Burgküche, Burgkapelle, Burgbrunnen, Waffenzimmer und, und, und, und was man nicht dekorativ in den Räumen aufstellen konnte, wurde in anderen wieder zusammengetragen und man konnte sie so auch besichtigen. Auf jeden Fall einen Ausflug wert und wir hatten eine schöne Aussicht von da oben . Am Schluss mussten wir ja wieder zum Parkplatz nach unten , aber natürlich nicht den Weg den wir nach oben gekommen waren , neiiiiiiiiiiiiin das wäre ja für meinen Mann zu einfach. Meine bessere Hälfte musste über Stock und Stein den Abgang im Wald nach unten und war nicht müde, mir zu erklären, wie die Burgleute damals ihr Geschäft abgehalten hatten.  Nämlich, es fiel alles vor die Burgmauer und es war tatsächlich ein riesen Berg davor , hahahahaha ;)  allerdings grün bewachsen.  ;)


Rudelsburg Bad Kösen/Sachsen Anhalt

War ein bisschen wie Urlaub. Der Burgenlandkreis ist, wie ich finde ein schönes Fleckchen Erde. Kleine Weinhänge , grün bewaldete Berge  und hoch oben stehen einige Burgruinen, wie die Rudelsburg oder auch Burg Saaleck . Von da sieht man dann die Saale im Tal fliessen. Wunderschön. Die Rudelsburg kann man auch gut mit dem Auto erreichen und es ist ein Restaurant in der Burg . Wir waren schon mal einmal dort  und wurden mit der Kutsche hin schoffiert,  es gab ein Ritteressen. So wurde  ich im Saal zum Burgfräulein ernannt, doch etwas lief schief :) , nicht ich wurde bedient,  sondern ich bediente im Saal. Aus der Küche schallte ein Händeklatschen und immer wenn ich es vernahm, musste ich in die Küche laufen und das Essen an den Mann und auch an die Frau bringen.  War ein sehr schöner und lustiger Abend und dieses Mal ein schöner Ausflug.


Burg Querfurt/Sachsen Anhalt
 
Wer eine Reise tut, der kann auch etwas erzählen.
Eine alte und vorallem sehr gut erhaltene Burganlage, auch mit Ausstellung.
Ich las "Der Medicus" auch "Die Päpstin" wurden hier gedreht. 
"Die Päpstin"  dieser Film hat mich sehr berührt. 
Auch Märchenfilme wurden hier schon gedreht. 
Etwas stickisch kam es mir in den Ausstellungräumen vor, ich habe es leider nicht allzu lang ausgehalten. Keine Ahnung woran es lag.



Burg Mildenstein/Sachsen

Hoch über der Freiberger Mulde tront sie, die Burg Mildenstein. Es war ein spontaner Ausflug, denn zuerst wollten wir ganz wo anders hin,  sind aber schließlich dann auf dieser Burg gelandet. Zuvor gingen wir durch die Altstadt von Leisnig mit kleineren, alten Häusern  und so einer Art Seufzerbrücke, diese hübsch anzuschauen war. Über die alte Brücke zur Burg bekamen wir Einlass und es ging los. Ansehen durften wir uns vieles. Es gab kleinere Filmvorführungen zur Entstehung der Burg und Hinweistafeln. In die alten Gemäuer durften wir auch blicken und als wir in die alten Gefängnisse schauen konnten, wohlgemerkt aus dem Mittelalter, war ich so erschrocken, denn da waren zwei Männer so plastisch dargestellt. Boahh,  mein Mann lachte über mich "Du dachtest wohl die sitzen immer noch ein?"  hahahahahaha :) . So störte ich also den Burgfrieden am Samstag Nachmittag mit meinem lauten "Haaaaah! Gott habe ich mich erschrocken!"  Eine alte Kapelle konnte man besuchen und es gibt auch verschiedene Veranstaltungen übers Jahr auf dieser Burg und natürlich haben wir den wunderbaren Ausblick vom Burgbalkon genossen. Danach gab es ein Käffchen , nein zwei :) .


Kyffhäuser/Thüringen  

Also an einem verlängerten Wochenende werde ich wohl nicht wieder zum Kyffhäuser fahren. Auto an Auto. Motorrad an Motorrad. Die Welt war in Kyffhäuser, so kam es mir vor. Wer es nicht wissen sollte, Barbarossa sitzt tief im Kyffhäuser an einem Tisch in einer Höhle, zumindestens der Sage nach und wartet auf mich :)  hahahahaha , lach, nein, aber das er zurückkehren kann. Dann wohl,  wenn die schwarzen Raben nicht mehr am Kyffhäuser fliegen. Doch bisher schläft er noch, der Barbarossaaaaaaa. Es war schönes Wetter und so hatten wir vom Kyffhäuser einen freien Blick zum Brocken, wie im Märchen. Bis auf unseren langen, langen Anfahrtsweg, war es schöööön.


Burg Rabenstein/Sachsen

Schaut sie nicht goldig aus, die kleinste Burg Sachsens ? Im Nu waren wir durch. Zwei Räume und ein winziges Dachgeschoß im Turm, dafür aber Treppen über Treppen. Am Eingang war eine sehr nette Dame, welche uns gleich nach oben wünschte, also damit meine ich, wir sollten gleich hoch ins Dachgeschoß steigen, ich dachte noch, ach was,  was soll ich im Dachgeschoß und nahm an, wir könnten ja erst einmal  unten alles erkunden. Doch da gab es nur einen Raum, der wohl mal ein Saal werden sollte, lach und eine Etage höher, gab es einen weiteren Raum und dann eben noch, das bereits erwähnte Dachgeschoß. Die Dame war also die Bestimmerin und puhhh, aber wir hatten ja noch anderes vor, so zum Beispiel die Rochsburg. Am nächsten Tag konnten wir uns beide fast nicht bewegen. Das viele Treppensteigen forderte seinen Tribut. Muskelkater. Aua.


Burg Mylau/Sachsen

Sie liegt im sächsischen Vogtland, genau wie die Talsperre Pöh,l oder auch die Göltzschtalbrücke. Zuerst wollten wir zur Talsperre, eine Schifffahrt machen, doch es goß in Strömen. So meinte ich zu meiner besseren Hälfte, also fahren wir zur Burg. Die Burg Mylau ist schön. Sie liegt auf einem Felsvorsprung und der leichte Anstieg schaut idyllisch aus. Man sieht das alte Gärtnerhaus, das auch einst zur Burg gehörte. Allerdings konnten wir nur in den Burghof, nicht in das Museum, denn Freitags hat das geschlossen. Aber auch der Burghof war, wie ich es empfand doch sehenswert. Wir beide scherzten nun, ob denn wenigstens die Brücke da wäre. Die Schifffahrt fiel wegen Regen aus, das Burgmuseum war geschlossen, da wollten wir doch wenigstens die Brücke sehen. Später fuhren wir noch zur Burg Schönfels, aber auch hier konnten wir nur den Burghof begehen, der mir allerdings nicht so gefiel, doch auch hier war Freitags das Museum geschlossen.Wir hatten unsere guten Laune nicht verloren und fuhren dann noch zur Talsperre Pöhl. Schließlich lachte die Sonne, doch auf dem Weg dahin, begann es wieder zu regnen. Ich musste lachen! Fand ich es doch irgendwie kurios. Doch wir fuhren und der Regen hörte auf und bei Sonnenschein durften wir dann auch die Talsperre Pöhl besuchen. Allerdings für mich war sie kein Besuch wert. So war es dieses Mal ein Ausflug der mehr oder weniger in die Hose ging. Aber dafür waren wir, ich glaube insgesamt bestimmt vier Stunden auf der Autobahn unterwegs. Oh mein Gott!  Vorbereitung ist eben alles !



Die Rochsburg/Sachsen

So machten wir uns also auf den Weg zur Rochsburg.Da wir nun kein Kleingeld hatten für den Parkplatz, gingen wir erst Mittagessen. War  schön da und an unserem Tisch waren noch zwei Pätze frei und ein älteres Ehepaar setzte sich zu uns, ich glaube, sie eine Seele von Frau und ihr Mann war leider erblindet. Ich war beeindruckt von dieser Frau und machte mir so meine Gedanken. Sie gab mir das Gefühl, sie führte ihn nicht nur über die Straße, sondern überhaupt. Sie suchte immer wieder Gesprächsstoff, sie erzählte ihm alles, was so rund herum geschah. Dann sprach ich kurz mit ihnen, woher sie kamen und was sie in dieser Gegend tun,  später verabschiedeten wir uns und wir fuhren zur Burg . Am Eingang eine alte Zugbrücke, aber leider funktionierte sie nicht mehr, die Winde war da, aber kein Seil . Dafür ein kleines Wärterhäuschen und als wir im Burghof waren, kamen zwei Damen über die Zugbrücke in den Burghof . Auf einmal nahm ich in mir ein Gefühl wahr, wenn jetzt die Brücke hochgehen würde und ich sah die beiden weit in den Hof flattern . Mein Mann spielte in diesem Moment tatsächlich an der Winde und ich sagte "Wenn die jetzt hoch geht." die eine Frau ging etwas schneller und die andere nahm ihre Beine in die Hand, rannte und sagte "Nein, jetzt noch nicht hochziehen." ich musste so lachen  und als die beiden sahen,  das an der Winde kein Seil war,  lachten sie genauso wie wir. Nun weiß ich zwar nicht, warum die anderen lachten. Doch ich einmal wegen dem Gefühl in mir,  keine Ahnung wie das zustande kam und dann aus Erleichterung, weil kein Seil vorhanden war. Aber Lachen hält ja gesund, stimmts.



Schlösser


Schloß und Park Pillnitz/Sachsen
Orangerie
Chinesischer Pavillion 

Englischer Pavillion

Dort wo das Wasser der Elbe fliesst kurz vor Dresden, an einem grünbewachsenen Uferhang steigen Treppen empor. Sie führen zum Schloss und Park Pillnitz. Und wir durften so viel entdecken. Vorab zum Park. Ein Traum! Nicht nur eine wunderschöne blühende Pracht an Blumen empfing uns an einem sonnigen Tag, auch verschiedene Bäume und Nadelhölzer, so zum Beispiel die Orientalische Kiefer. Nicht zuletzt auch die Kamelie, allerdings war für sie keine Blütezeit mehr und sie war auch in ihrem fahrenden Haus untergestellt. Doch interessant war, das sie 1801 dort gepflanzt wurde, wo sie heute noch steht. Dann gibt es das Palmenhaus und die Orangerie. Der Park ist wunderschön angelegt. So auch mit großen ordentlich geschnittenen Hecken und in einem Carre konnten wir die königliche Gondel betrachten, diese dort aufgestellt war. Springbrunnen rundeten die Blumenvielfalt und ihre Pracht im Park noch ab. Doch es gab noch mehr. Zwei Teiche, so wie einen Chinesischen und einen Englischen Pavillon. In den Schlössern die von außen wirklich wunderschön hergerichtet waren, befanden sich die Museen. Einmal das Schlossmuseum und die Museen für Kunstgewerbe. Hier allerdings machte ich einen Abstrich. Das Schlossmuseum hätte ich mir anders gewünscht. So konnten wir hier nur die Schlossküche noch erleben wie einst. Ansonsten gab es viel zu lesen und sehen, allerings nicht wie ich es mir vorgestellt und gewünscht hätte. Aber die Kapelle fand ich sehr schön und hielt auch wieder in einer der Reihen inne. Das Kunstgewerbemuseeum hier gefiel mir sehr die Abteilung "Historisches". Die anderen Abteilungen erinnerten mich zu sehr an Möbelhäuser. Ich empfand es etwas lieblos hergerichtet und fand es sehr schade. Aber ansonsten war es ein lohnenswertes Ausflugsziel.


Barockgarten Großsedlitz/Sachsen

Orangerie
Schloss

Und weil wir auf dem Heimweg von Pillnitz fast daran vorbei kamen, sahen wir uns auch den Barockgarten Großsedlitz an und es gefiel. Sehr schön angelegte Parkanlage mit einigen Springbrunnen und Statuen, die ebenso wie die großen Treppenaufgänge und einige der Springbrunnen aus Sandstein sind. Auch sehenswert.


Schloss Hartenfels Torgau/Sachsen


Das Schloss früher
Die Wendeltreppe im neuen Glanz

Vor vielen Jahren besuchten wir Schloss Hartenfels . Im Burghof zeigte sich eine Wendeltreppe. Letztes Jahr waren wir wieder dort und was soll ich sagen, wunderschön. Die Fassaden im Burghof, prachtvoll renoviert und die Wendeltreppe ein Traum. Der Märchenfilm "Dornröschen" wurde hier in den 70zigern gedreht.


Barockschloss Moritzburg/Sachsen 

Fasanenschlösschen
Fasanenschlösschen im Schnee
Leuchtturm

Mit der Postkutsche würde man von Leipzig bis nach Moritzburg 23 und eine dreiviertel Stunde brauchen. Das wäre uns doch zu lang und so fuhren wir mit unserem kleinen Flitzer und waren in einer Stunde und ein paar Minuten vor Ort. Zur Zeit war es geschlossen und so durften wir das schöne Aschenblödel ;) nicht zu Gesicht bekommen, aber das tat dem Ganzen keinen Abbruch, denn wir reisten mit der Sonne und es war kaum ein Wölkchen am Himmel zu sehen und guter Dinge waren wir auch :) . Natürlich blieb uns so nichts anderes übrig, als wenigstens einmal um das Schloss zu spazieren, das von Wasser umgeben  und wirklich stattlich daher kam. Danach ging es weiter zum Fasanenschlösschen, auch dieses kleine Schloss war sehenswert und fast daneben durften wir auch den kleinsten, in Sachsen vorallem den einzigen Leuchturm bestaunen. Ein schönes Fleckchen Erde in Sachsen.



Schlosspark  Machern/Sachsen


Der Park
bei Schnee

 
Hier her, führt es uns ganz oft. Vorallem am Wochenende. Das Schloss ist es weniger,  aber es ist umgeben von einem großen Park, in diesem befindet sich auch ein Schloßteich,  ausserdem sind im Park noch eine Pyramide,  eine Ritterburg Ruine und noch mehr zu entdecken. Im Sommer fanden manchmal im Park kleinere Märchenerzählungen statt. Vor der Ritterburg, dort konnte man auf den Holzbänken, umgeben von hohen Bäumen , dem Lauschen, was vorgetragen und gezeigt wurde. Lustig war einmal, als wir kurz vor der Burgruine waren, hatte ein Ehepaar auf den Holzbänken Platz genommen . Der Mann stand auf und führte seiner Frau ein Tänzchen vor. Ich fand das so lustig und liebenswert und intuitiv posaunte ich heraus  "Das machen sie ganz klasse, da dürfen wir wohl auch noch Platz nehmen und zuschauen."  Beide lachten mit uns,  ich glaube, ihm war es etwas peinlich, fühlte er sich doch unbeobachtet, bei seinem Tun. Doch auf einmal waren wir eben da und fanden es ganz schön. Es muss ja nicht immer alles so stock steif zugehen, gell.



Schloss Colditz/Sachsen
 
Ja was soll ich sagen?  Imposant, imposant. In der heutigen Zeit gibt es allerlei schöne Veranstaltungen im Schloss, auch im Schlosshof. Nach der schweren Vergangenheit, für mein Empfinden, auch unerlässlich, doch ich fühlte keine alten Energien mehr,  als wir dort waren. Aber wir besuchten  eine Keramikausstellung und kauften einen kleinen, grünen Kachelofen für mein Räucherwerk. Ach ja , das sind so die kleinen Dinge des Alltags, die das Leben auch schöner machen können. Nicht wahr? 


Schloss Neuschwanstein/Bayern

Hierher hat es uns auch schön öfter verschlagen. Kannte ich dieses "Märchenschloss" nur aus dem Fernsehen und wollte sehen wie es so ist. Gingen wir sonst per Pedes zum Schloss, haben wir es ein andermal mit einer Kutsche angefahren. Das erste Mal, als ich dieses Schloss bestaunen durfte, fand ich es von außen gar nicht so schön, wie es immer in Fotos oder im Fernsehen daher kam, schön weiß. Die Mauern erinnerten an einen Grauton, das mir nicht so gefiel. Die Innenschau war sehenswert und wir bekamen einen kleinen Eindruck vom Leben des König Ludwigs. Persönlich muss ich aber sagen, das Schloss von weitem auf dem Berg zu sehen, ist immer wieder ein Augenschmauß.

Barockschloß Delitzsch/Sachsen

Schloss innen
Schloss innen1
Polyphone 1 um 1900 - in der Ausstellung "Engel-geflügelte Boten"
Polyphone 2 um 1900 - in der Ausstellung "Engel-geflügelte Boten"

Was kann man im Januar tun, wenn die Sonne sich versteckt und die Wolkendecke grüßt? Man könnte zum Beispiel nach Delitzsch fahren und das Schloss besuchen. Bis Ende Januar ist noch die Ausstellung "Engel-gelfügelte Boten" zu sehen im Rahmen einer Schlossbesichtigung und genau das haben wir gemacht. Das Schloss besichtigt incl. dieser Ausstellung. Besonders schön fand ich die in der Ausstellung die Polyphone um 1900. Die Räumlichkeiten fanden sich auf einer Etage, aber man durfte so einen kleinen Hauch erfahren, wie es sich einst im Schloss lebte. Dabei fand ich auch ganz interessant die abwechslungsreiche Geschichte des Schlosses. Bereits 1389 war es einst als gotische Burg errichtet und im frühen 16.Jahrhundert wurde diese Burg umgebaut zu einem Renaissanceschloss. Im Jahre 1689 wurde dann der Bau im Barockstil veranlasst. Nicht ganz zweihundert Jahre später, 1856 erfolgten erneut Umbaumaßnahmen, allerdings zu einem Frauengefängnis das bis 1926 Gefangene im Fürstenhaus inhaftierte. Ein wenig später dann so 1929/1930 wurden Museum und Bücherei und auch eine Berufsschule hier untergebracht und seit vielen Jahren nun aber glänzt dieses kleine Juwel mit der Sonne um die Wette, wenn die Sonne scheint :)


Schloss Trebsen/ Sachsen

am Schloss

Einfach einmal einen Vormittag hinaus aus der Stadt. Das schöne Wetter nutzen auch wenn es noch recht kalt ist. Das Schloss liegt an der Mulde (Fluss) und ja es ist noch sehr renovierungsbedürftig. Aber wie so vieles kostet auch das sein Geld und das muss erst mal da sein. Im angrenzenden Park habe ich schön entspannen können und war nicht die Einzige. Der Fluss neben mir nahm seinen Lauf und ab und an hatte ich eine liebenswerte Begegnung. Ein Vögelchen über mir im Geäst und eine Graugans am Ufer. Für mich einfach das Richtige, um dem Hochhausdschungel zu entfliehen.




Natur



Der Große Burgberg liegt 485 m über NN und mit der Burgbergseilbahn ging es steil hinauf. Von oben genossen wir bei schönem, warmen Wetter die Aussicht über das Land. Wir sahen noch die Überreste der Harzburg und anderes und gingen auf der Kuppe des Berges spazieren. Später setzten wir uns gemütlich auf die Terasse eines Restaurants und haben es uns gut gehen lassen bei Wasser, Cafe und leckerem Salat. Danach machten wir uns wieder auf den Weg zur Seilbahnstation, die uns sicher ins Tal brachte. Schöner Ausflug.




Nun waren wir einmal in Hahnenklee also hinauf zum Bocksberg. Befördert wurden wir mit der Seilbahn zum Gipfel. Die Fahrt dauerte ca. 10 Minuten. Gefühlt waren es für mich mehr. Zugegeben sehr langsam ging es hinauf, aber ich hatte zu tun, bei dem Passieren der Gondel über die Tragmasten. Mein Mann musste sehr still sitzen in der Kabine und ich ja sowieso, wie ein Deckchen :) .
Oben angekommen, vertraten wir uns die Füße. Danach zog es mich zur Sommerrodelbahn. Erst wollte ich, dann nicht, dann meinte ich hm vielleicht doch mal , und einmal ist ja immer das erste Mal. Aber nur wenn Mann mit kommt in den Bob. Also begaben wir uns das erste Mal auf eine Sommerrodelbahn. Waaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa! Bloß gut das ich über mich selber lachen kann !
Das einsteigen allein war schon eine Wonne. Nee meinte der junge Mann der alles unter Kontrolle hat, ihre Beine müssen raus. Waasss??? Wohin mit meinen Beinen? Raus? Also ich meinte ja der hinten sitzt hat nix zu tun, Pustekuchen. Ich wollte hinten sitzen und so hatte ich den Salat. Ich musste Gas geben oder Bremsen. Mein Göttergatte saß vor mir und schaute sich die Gegend an, hahahaha, ich würde ja mal schneller fahren meinte er, aber nicht mit mir. Ich hatte mir das ganz anders vorgestellt, mit mehr Spaß an der Freude aber ich hatte ständig zwei Knüppel in den Händen und die Last meines Mannes drückte auf meine Beine.  An diese kurvenreiche Strecke habe ich gar nicht mehr gedacht und als diese kam. leck mich am A ... . Ich glaube wir waren die einzigen mit Funkenflug und mir ging im Kopf rum ob die Eisenstangen für die nach uns noch heil wären ?! Ja mein Schatz aussteigen ist jetzt nicht mehr nun müssen wir runter, ach wenn er es nur nicht so auf den Punkt gebracht hätte. Die Strecke schien für mich kein Ende zu nehmen und mein Mann tat was er konnte um mich zu beruhigen, auf meine Frage welcher Esel mich geritten hätte hier runter zu gurken. Na gut irgendwann kamen auch wir am Ende an und wurden wieder hinauf gezogen. Ach ich muss sagen die Rücktour war sehr schön :) ganz gerade ging es bergauf und zurück zur Station. Danach ein Kaffee zur Beruhigung :) .  Und danach ging es in einer Minigondel von Seilbahn wieder zurück zur Talstation.




Auf dem Fichtelberg/Sachsen

Skischanze
Friedensglocke
Aussicht

Mit immerhin 1215 m ragt er aus dem Erzgebirge, der Fichtelberg. Die älteste Seilbahn Deutschlands brachte uns in die luftige Höhe, vorbei an den Skisprungschanzen, jedoch nicht ganz hinauf zum Gipfel. Bei 1214 m ist für die Seilbahn Endstation und wir mussten doch tatsächlich einen Höhenmeter zum Gipfel selbst zurücklegen. :)
Bei 1215 m hatten wir einen fänomenalen Ausblick über das weite Land. Die Friedensglocke konnten wir sehen, mit der Innschrift "Agnes-Beati-Mundi-Corde" "Selig, die reinen Herzens sind" wobei Agnes der Name der Glocke ist. Wir genossen die wunderschöne Aussicht rundherum und konnte uns gar nicht richtig satt sehen. Später saßen wir noch im Café und wärmten uns ein wenig mit einem Käffchen auf, da es doch so weit oben etwas zügig war. Und wieder später ging es mit der Seilbahn zurück ins Tal. In der Seilbahn las ich ein Schild. Kurios empfand ich es  mit der Aufschrift 44 Personen und ein Schaffner. Was der Schaffner auch immer war, eine Person wohl nicht ! ;)  Über mein lautes Denken lachten nicht nur wir. Schön wars.




Greifensteine/Sachsen

Zum Aussichtspunkt
Aussicht von ganz oben

Auf dem Heimweg vom Fichtelberg machten wir noch einen Abstecher zu den Greifensteinen, denn sie lagen fast auf dem Weg. Es war wunderschön. Einst eine alte Felsenburg, sind noch die Felsen mit einem Aussichtspunkt zu besichtigen. Dort wollte ich unbedingt hinauf.  Für nur einen Euro pro Person durften wir ganz viele Treppen steigen. Von hier hat man einen wunderschönen Ausblick übers Erzgebirge. Der höchste der Felsen misst immerhin etwas über 731 m. Jedoch ist das noch nicht alles. So kann man die Felsenbühne besuchen, dem Bergbaulehrpfad gehen und den Geisterweg. Mit einem Softeis beendeten wir unseren Tagesausflug und machten uns auf die Heimreise. War ein schöner Tag. Dankbar.



Sandhöhlen bei Blankenburg/Sachsen Anhalt 

Sandhöhlen 1
Sandhöhlen 2

Unser Weg führte uns unterhalb der Burgruine Regenstein zu den Sandhöhlen, diese einst in frühgeschichtlicher Zeit ein Thingplatz der germanischen Urbevölkerung gewesen sein sollen.
So wanderten wir durch den mystischen Harz und gingen über Wege die Wurzeln zeigten, in einer Unzahl wie ich empfand und liefen auch über Sandstein, Sand und Kienäpfel bis hin zu den großen Sandhöhlen. Dort emfping uns eine Energie, die sehr groß war. Zuerst wollte ich nicht hinab steigen über den sandigen Sandsteinfelsen, aber meine bessere Hälfte zeigte mir wie es ging und lotste mich hinab zu den Höhlen. Atemberaubende Natur und sehr energetisch aufgeladen. Ein Kraftort. Dankbar das ich ihn sehen und spüren durfte, holte ich mir den Stempel der Harzer Wandernadel oberhalb der Sandhöhlen ab ;) .





Park Canitz/Sachsen


Begegnung im Park Canitz 1
Der Storch ist da

So und hier, sehen wir nun ganz alte Spuren. Slawenzeit, Steinzeit.  Nix mit Schlössern oder Burgen, aber für die Leute von einst,  war das sicher auch ihr Schloss. In diesem Park waren einige Epochen zu sehen. Schön war, die Katen waren auch begehbar und bei schönem Wetter machte es viel Spaß im Park so einiges entdecken zu dürfen. Ganz viele Blumen und dementsprechend auch sehr viele Insekten schwirrten in der warmen Jahreszeit umher. Es gab angelegte Beete, aber auch Wildwuchs. Themengärten, und, und, und . Es blühte und grünte überall und war sehr liebevoll gepflegt, hatte so seinen ganz eigenen Charm, wie ich fand. Wir waren schon zweimal da und kommen bestimmt wieder und hatten auch zweimal das Glück,  ein bestetztes Storchennest zu sehen :) .
Einige Fotos von den alten Hütten, hat mein Mann auch für seine Bücher verwendet. Dieses Foto ist das Cover von "Der Gefolgsmann des Königs" ein weiteres Foto diente als Cover von "In den finsteren Wäldern Sachsens" .



Hexentanzplatz in Thale/Sachsen Anhalt 

Jo, ich weiß, das ist er nicht, es sind die umliegenden Berge die man sehen kann, wenn man mit der Seilbahn nach oben zum Hexentanzplatz fährt, zu den Hexen, hex hex . Ganz genau gesagt, das ist das Bodetal. Nun bin ich ja nicht sonderlich höhentauglich. Allein würde ich diese Höhen nicht erklimmen und wenn ich in die Tiefe falle, hey nicht allein, Späßchen. Also meine bessere Hälfte und mein Neffe waren dabei, saßen aber nicht brav wie ich auf ihren Plätzen und schwitzten Blut und Wasser, sondern rappelten in der kleinen Kiste, wollte ich doch, das sie still sitzen. Der Satz meines Neffens "Tante Jana, wenn wir abstürzen da musst du keine Angst haben,  dann laufen wir eben hoch."  half mir nicht wirklich :(  . 
Ich nannte ich ihn kurz und bündig "Optimist" und kümmerte mich augenblicklich wieder um mich, indem ich wieder ganz still in mich ging, aber es lief ja alles gut . Gott sei Dank .
Auch der Hexentanzplatz ist eine Reise wert, finde ich,  ein Tierparkbesuch ist drin und eine Aussicht wie gemalt,  bei schönem Wetter natürlich nur. Es gibt auch ein kleines Theater  und wandern kann man da auch und es gibt da die vielen, vielen Hexen die man kaufen kann, in allen Größen . Wir strichen da durc
h die Reihen im Kiosk und die Hexen hingen alle auf einer Stange hintereinander,  eine, die schaute ich immer wieder an. In ihr nahm die Augen meiner verstorbenen Mutter wahr. Als ich im Laden wieder auf meinen Mann stieß , sagte er mir , er hätte in der einen Hexe die Augen meiner Mutter gesehen und ich wolllte wissen welche er meinte,  es war genau diese, in der ich auch die Energie wahrgenommen hatte . Zum Besseren Verständnis, als Kind hatte ich einen großen Blutschwamm der operativ entfernt werden sollte, doch meine Mutti war dagegen und hatte diesen bei zunehmenden Mond besprochen. Er löste sich auf, bis auf leichte Umrisse,  aber mit den Jahren verschwanden diese auch .
Ich bin verhext, huuuuuuuuuuuuh ;) . Achso, die Hexe haben wir natürlich gekauft.




Schiffsmühle Höfgen/Sachsen

Genau zu dieser Mühle kann man mit dem Boot ab Grimma fahren oder auch wandern, so wie ich mit einer Bekannten vor vielen Jahren,  die im Anstieg auf den Berg ihr Brot aß und dann laut nach Luft schnappte und ich lachend sie fragte, ob sie mich in erster Hilfe testen wolle.
Die Schiffsmühle hatten wir dann verfehlt, lach, ja ich und meine geographischen Kenntnisse.
Wären wir mal mit dem Schiff gefahren :)
Viele Jahre später war ich mit meinem Mann hier und wir konnten sogar die Schiffsmühle besichtigen. Anreise war damals mit Auto, aber wir waren auch schon auf dem "Seeweg" dorthin unterwegs. Bei Sonnenschein auf dem Wasser sehr zu empfehlen. Ist keine lange Tour, aber zu einem kleinem Ausflug reichte es und es war sehr sehr schön.



Botanischer Garten Leipzig/Sachsen

Schmetterlingshaus 1
Schmetterling  2
Schmetterling 3
 
Hier her kommen wir mindestens einmal im Jahr. Ist so ein kleines Pflanzenparadies mitten in der Stadt. In diesem Jahr waren wir sogar schon zwei mal hier. Ich mag es vor allem wegen der Magnolien Bäume, aber natürlich nicht nur. Egal welcher Ausflug, meine Kamera ist dabei und beim letzten Mal als wir hier waren, sah ich einen Raben. Er saß auf einem Ast eines blühenden Bäumchens, unter dem Baum war Gras und eine Frau saß auf der Bank und ich bat den Raben doch ins Grün zu fliegen unter den Baum. Das klappte auch und im Nachhinein bedankte ich mich bei ihm. Die Frau auf der Bank hörte das, lächelte und begann zu erzählen, das sie oft da ist und auch der Rabe. Ich sah, das der Rabe eine Erdnuss im Schnabel hatte und dachte noch "Ach kann das sein?"  in diesem Moment erzählte die Frau, das sie gern Erdnüsse nascht und er vor ihr saß und sie nicht anders konnte, als ihm immer einmal eine abzugeben und das er sie auch schon an manchen Tagen bis zur Bushaltestelle begleitet hatte, wenn sie wieder nach Hause fuhr. Ich fand, es war eine schöne Geschichte.
Und dann gibt es noch das Schmetterlingshaus. Die bunten Falter sind immer wieder eine Augenweide, wie ich finde.


Der Königssee/Bayern

Das ist ein Natuparadies. Der Königsee ein Naturidyll vom Feinsten. Als wir dort waren, fühlte ich die Energien der Berge mit mir sprechen, sie seien froh das ich gekommen war, weil schon so viele Menschen sie betreten hatten, ohne sie um Erlaubnis zu bitten. Ich habe die Energie des Kummers wandeln lassen und ihre Energie bedankte sich bei mir.
In der Kirche St. Bartholomä , habe ich mein Armband geweiht. War gewohnungsbedürftig, aber eine Erfahrung für mich, denn ich trug es nicht lange. Traute hierbei meinem Vorgehen wohl nicht. Mit einem geweihten Kreuz aus einer Kirche in Berchtesgarden dagegen, arbeite ich noch heute und es schenkt viel Kraft. Mensch kann eben nicht alles.
Auch Dankbar.



Die Schlafende Hexe/Bayern

Wer schon einmal am Königssee war, oder in dessen Umgebung, der kennt sie sicher. Die Schlafende Hexe. Sie schläft zwischen Berchtesgarden und Bad Reichenhall und schläft und schläft.
Bei einem Ausflug auf den Königsee kann man sie in der Ferne auch erkennen,  doch ich wollte es mir natürlich nicht nehmen lassen, sie mir aus der Nähe anzuschauen und natürlich waren wir ganz leise.  Pst, wecken wir sie auch jetzt nicht auf.


Kurpark Bad Schmiedeberg/Sachsen Anhalt

Begegnung im Kurpark 1
Begegnung im Kurpark 2
Begegnung im Kurpark 3
Begegnung im Kurpark 4


Hier kommt die Geschichte als zwei Blinde sehend wurden. Die Kurzfassung. Ein wunderschöner angelegter Teich und wir fuhren oft dahin und irgendwann gingen wir eine sehr wenig befahrene Straße entlang, die wir vorher nicht so wahrgnenommen hatten und kamen doch tatsächlich auch in ein kleines Paradies. Rosenbeete, Froschteich, man konnte auch Wasser treten, ein Naturlehrpfad und wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus . Wir wurden sehend :) .


Japanischer Garten Bad Langensalza/Thüringen
 
Garten 1
Garten 2

Meinen Mann, ich musste ihn gerade fragen "Bist du Liebhaber, oder Fan der japanischen Kultur?" Er antwortete "Fan."  Also mein Mann, ein Fan der japanischen Kultur, wollte gern in den Japanischen Garten und so fuhren wir dahin. Ein sehr schöner angelegter Garten, mit kleiner Brücke über einen Koiteich, in dem schöne Seerosen erblühten  und natürlich auch die Kois schwammen. Einem Bambuswäldchen, das einen zum Garten führte und dort wurden wir verschiedentlich über Wasser geführt. Einmal mit Steinen, diese in ihm lagen und ein anderes Mal, durch Holzstege diese darüber hinweg führten . Wir sahen eine japanische Stein Laterne, eine große Budda Statue, ein japanisches Holzhaus, in dem man sich auch aufhalten konnte, dort fanden Teezeremonien statt und noch mehr war zu entdecken. War ein sehr gelungener Ausflug,  ausserdem gibt es in dieser Umgebung noch mehr Gärten, wie zum Beipiel den Rosengarten,  den Chinesischen Garten und ich glaube, es gibt auch noch mehr. Vielleicht einfach mal merken und hinfahren :).



Die Ostsee (Insel Rügen)/Mecklenburg Vorpommern 

Dieses große Nass haben wir schon oft besucht und immer einmal wo anders. So waren wir zum Beispiel einmal auf Rügen , ganz im Westen, da von wo man die Insel Hittensee gut sehen kann . Einer von vielen Auflügen die wir hier machten war die Schiffsrundfahrt um die Insel Rügen und auch um Hiddensee . Wir waren ca. 10 Stunden auf See und los ging es in Saßnitz mit so einer kleinen Nussschale . Als wir dann durch Strahlsund durch geschippert waren und Richtung Hiddensee unterwegs , war doch ganz schöner Wellengang . Ich saß am Fenster,  besser gesagt fast auf dem Fenster und unter diesem war nur noch Wasser, Wasser, Wasser. Mein Mann ging sich einen Kaffee kaufen und sollte mir ein Stück Kuchen am Nachmittag mitbringen. Er kam aus der Küche die unterhalb lag, zwei oder drei Stufen nach oben und der Wellengang war so stark,  er ging zwei Schritte vor, drei zurück . Das Schiff voller Leute und alle sahen ihm zu . Mir kullerten vor Lachen schon die Tränen und wollte ihn erlösen, ging ihm also entgegen. Doch es war nicht einfach. Denn wollte er mir den Kuchenteller reichen, ging ich zurück und ging ich auf ihn wieder zu,  um ihm diesen abzunehmen, wich er zurück. Das Schauspiel dauerte ein wenig  und ich kam mit dem Lachen nicht mehr nach. Meinem Mann glaube ich,  war es etwas unangenehm in diesem Moment, doch ich fand es lustig und lies ihn mit Kaffee und Kuchen da, wo er hin und her lief und setzte mich wieder.Nicht nur ich, auch alle Passagiere die es sahen lachten. Irgendwann hatte es mein Mann aber geschafft und er durfte verdienter Maßen seinen Kaffee trinken und ich hatte mich nach dem langen Lachanfall mit dem Kuchen gestärkt :) Ein Fahrgast fragte mich dann tatsächlich "Geht ihr Mann noch einmal etwas aus der Küche holen?" Großes Gelächter !


Die Ostsee (Kühlungsborn)/Mecklenburg Vorpommern

Am Abreisetag ging ich noch einmal an den Strand, schließlich hatte ich einen Wunsch abgegeben,  etwas vom Urlaub mitbringen zu dürfen, das ich nicht kaufen wollte. Doch hatte bis zu diesem Morgen nichts gefunden und ich war schon etwas enttäuscht, obwohl es so ein schöner Urlaub war. So ging ich noch einmal durch die Wellen, die an den Strand kamen und auf einmal lag ein Seestern vor mir. Ich nahm ihn sanft auf und mein Mann war unterdessen auch da, ich zeigte ihm meinen Fund. Der Portier fragte wie es uns gefallen hätte und freudestrahlend antworteten wir  "Sehr gut." Mein Mann erzählte ihm von meiner Begegnung mit dem Seestern, er sagte mir, das es wohl selten wäre, hier einen Seestern zu finden. Ich legte ihn vorsichtig ins Auto und er trocknete bis nach Hause. Da bekam er ein schönes Plätzchen und kurz danach sprach die Seele mit mir, sie möchte gern ins Licht gegeben werden. Mit Hilfe der Engel tat ich dies. Und sie versprach, dass sie immer mein Freund sein würde und wirklich oft sprachen wir danach und sie half mir auch schon, hatte ich sie darum gebeten. Diese Geschichte schreibe ich, nach dem ich sie gefragt hatte, ob es auch für die Seele in Ordnung wäre. Dankbar.


Die Ostsee (Warnemünde)/Mecklenburg Vorpommern

Warnemünde auch schön. Waren mit dem Schiffchen angereist und sahen uns die Stadt an . Am Ende des Tages gingen wir in ein kleines, aber feines Teegeschäft, ich wollte immer schon eine weit offene Teekanne aus Glas mit Metallständer. Bei uns in den Läden allerdings waren sie mir viel zu teuer und so schaute ich dort und wurde fündig und da ich nur Tee oder Kaffee aus schönen, meist großen Tassen trinke, kann nix dafür , so ist mein Gefühl,  kaufte ich auch noch zwei Tassen und wir nahmen auch Tee mit. Die Verkäuferin eine sehr liebenswerte Person, sprach ich an und meinte zu ihr  "Sie sind aber nicht von hier oben?" "Nein."  antwortete sie "Mein Mann und ich kommen aus Leipzig und wohnen aber schon mehr als 25 Jahre hier, doch möchten gern wieder zurück."  "Ach, das glaube ich nicht." sagte ich ihr  "Wir nun wieder würden gern an die See." so sprachen wir noch ein wenig und sie meinte "Suchen sie sich noch einen Tee aus, den bekommen sie gratis dazu."  Meinem Mann war es egal und so wünschte ich mir Roibuschtee mit Vanillie, den mochte ich gerade sehr. Sie füllte eine große Tüte und ich freute mich wie ein kleines Kind, aber auch sie freute sich über unseren Einkauf und gab zu verstehen , "Sie kaufen bei uns und wir freuen uns darüber und so geben wir ihnen etwas als Geschenk mit."  Kundenbindung war es nicht, sie wusste so schnell würden wir nicht wieder kommen. Doch ihre Art zu verkaufen gefiel mir gut und war sehr liebenswert. Und ich lernte von ihr. Dankbar.



Neuwerk (Nordsee)/Hamburg

Rettungsinsel

Das war schon ein Erlebnis auf die Insel Neuwerk zu kommen. Bei Ebbe ging es mit dem Wattwagen über den Grund der Nordsee bis hin zur Insel Neuwerk. Mein Gedanke bei der Fahrt auf dem Wagen, hoffentlich haben sie an die Flut gedacht, das wir es auch rechtzeitig schaffen an Land zu kommen, nicht das ich nicht schwimmen könnte, aber die Wassermassen sind ja so kalt. Doch es gab Entwarnung, denn es gab tatsächlich auf diesem vorgegebenen Weg zur Insel, Rettungsinseln, auf diese hätte man im Notfall steigen und auf Rettung warten können. Umgeben von einem Stahlkäfig mit Ausschau auf das Wasser, das einen dann umgeben würde, nein danke. Lieber dann doch mit dem Wagen schnell an Land. Und so ein bisschen sah es ja seltsam aus. Von zwei unterschiedlichen Abfahrtspunkten der Wattwagen, liefen diese dann irgendwann zusammen, so als waren wir vor irgendetwas auf der Flucht. Den Eindruck hätte man gewinnen können. Aber alles gut. War ein schöner Tag.



Lübbenau (Spreewald)/Brandenburg

Hier kann man auch die Seele baumeln lassen. Man sitzt in einen der vielen Kähne und lässt sich über die kleinen Wasseradern schippern. Dabei sieht man die schöne Landschaft an sich vorbeiziehen. Kleine Häuschen am Wasser die so schön ausschauen und unter kleinen Holzbrücken kann man hindurchfahren und viel viel Grün. Die Brücken kann man natürlich auch per Fuß betreten, wenn man sich diese Gegend so anschauen möchte. Das Freiluft Museum Lehde ist sehenswert.
Wir waren schon mehrmals im Spreewald. Ist ja auch nur zwei Stunden Autofahrt von uns entfernt.


Neuseenland Leipzig/Sachsen 

Sonnenuntergang am Markleeberger See

Vor nicht allzu langer Zeit bot sich um Leipzig ein nicht ganz so schönes Bild , Braunkohletagebaue. Dafür mussten einige Orte weg gebaggert werden. Menschen verloren ihr Zuhause, ihre Heimat und ich hoffe sie konnten anderswo wieder Fussfassen und ein schönes zu Hause finden. Später wurden einige Tagebaue mit Wasser geflutet und an die einstigen Orte erinnert zum Beispiel die schwimmende Kirche auf dem Störmthaler See. Sie wurde dort errichtet, wo der Ort Magdeborn einmal war. Und ja, mein Seele hatte daran zu knabbern, das Menschen ihr zu Hause genommen wurde, ihre Wurzeln, ihre Heimat. Das Kirchen, Gebäude die vor langer Zeit errichtet, sicher mit viel Arbeit und Schweiß, einfach so dem Boden gleich gemacht. Doch Braunkohle wird wohl immer noch für die Energiegewinnung benötigt. Vielleicht sollten wir uns damit einmal sorgfältiger beschäftigen. Mit der Energiegewinnung zur heutigen Zeit und dem Schmerz der Menschen die dafür ihr zu Hause verlassen müssen und ob Uferprommenaden darüber hinweg täuschen können. Denn so lange es den Menschen nicht selbst betrifft, mag er es vielleicht nicht verstehen. Doch nun noch zur heutigen Nutzung der Seen.

Zur Zeit sind zwei der Seen  durch eine Schleuse verbunden. Im Sommer bietet sich ein schönes Bild, Seegler, Schiffe, kleine Häfen , Restaurants, auch Uferprommenaden. Schiffe fahren übers Wasser, vorbei an einer kleinen Insel mit unzähligen Wildgänsen. Das Schleusen auch sehenswert und wenn man mal Zeit und Lust hat, dann einfach aufs Schiff und ein paar Stunden schippern.



Bastei/Sachsen

Und weil wir einmal im Elbsandsteingebirge waren, haben wir uns natürlich auch auf die Bastei geschlichen. Was soll ich sagen? Es war total schön. Schon Casper David Friedrich malte die Basteibrücke und wir waren über sie mehrmals gegangen und durften die hohen zerklüfteten Sandsteinfelsen aus näherer Umgebung bestaunen. Faszinierende Natur zum Anfassen. Wunderschön und jedem Fall eine Reise wert. Und weil die Sonne es gut gemeint hat, hat sie uns den ganzen Tag begleitet und war ich am Morgen als weiße Frau gefahren, kam ich am späten Nachmittag als Rothaut zurück :)  . Dankbar.


Chinesischer Garten Weißensee/Thüringen

Wow, den sollte man mal gesehen haben! Klein aber fein. Total schön angelegt. Einige Chinesische Pavillions in denen man überall verweilen und innere Einkehr halten kann. Einige der Pavallions waren mit Fensterglas versehen und man konnte innen sitzen und andere waren offen und in denen waren die Bänke nach innen gerichtet. Die Philosophie gefiel mir. Der Garten war mit so viel Liebe angelegt. Nicht nur die Pavillions, auch zwei Wasserfälle, ein kleinerer und ein größerer Teich, auf dem man in einem offenen Pavillion verweilen kann.  Was mir noch gut gefiel war eine kleine Brücke mit winzigen Stufen. Es war etwas schwierig darüber zu gehen, denn man musste laaaaaaangsam gehen. Genial. Ich fand es schade, das der Garten etwas klein gehalten war, aber auf jeden Fall ein Besuch wert, wie ich finde. Dankeschön :)


Bleilochtalsperre/Sachsen Anhalt

So wie wir fährt wohl niemand zu seinem Ausflugsziel ;) .Eigentlich wollten wir in Richtung Norden fahren, in einen wundeschönen Park. Es fing schon am Morgen an. Wir hielten kurz und kauften uns Brötchen, als wir aus dem Laden wollten, goss es in Strömen, also warteten wir kurz ab und rannten dann beide zum Auto, aber immer hin lachend :) :) .Auf der Autobahn Richtung Berlin, goss es immer noch und ich sah erste Blitze. Danke, das reichte mir und ich tastete mich langsam zu meiner besseren Hälfte vor ;) . Denn ich wollte gern umkehren.Also von der Autobahn runter und wieder drauf. Und so fuhren wir ins helle. Nach Hause hatte ich aber auch keine Lust, also meinte ich, wir könnten doch nach Saalburg zur Talsperre fahren, auf der richtigen Autobahn waren wir,  nun fuhren wir südlich, Richtung Nürnberg :) .Das Wetter spielte uns dann gut mit und wir kamen zum Schiff. Es war herrlich. Die Sonne zwar etwas verdeckt, aber das war ganz gut so, denn ich hatte mich die letzten Tage sehr verbrannt. Ein angenehmes Gefühl, der Wind auf der Haut und rund herum begrünte Berge und kleine Schiffe, auch Motorboote. Interessant fand ich wie die Talsperre ihren Namen erhielt. So war es, das in den Bergen Blei abgebaut wurde und da es im Berginneren war, sagte man die "Bleilöcher". So nannte man dann die Talsperre die Bleilochtalsperre :) . Ein schöner Tag. Dankeschön.



Die Steinerne Rose/Thüringen 

Auf unseren Weg von der Bleilochtalsperre zurück Richtung Autobahn, kamen wir an einem Naturdenkmal der Besonderen Art vorbei. "Die Steinerne Rose." Sie entstand in der Mitte des Devon als kugeliger Diabas eruptiv. Also, aus einem Vulkan. Durch die Verwitterung zerfällt er in konzentrische Schalen, die es dann wie eine Rose ausschauen lassen.Ich fand es sehr interessant und sehenswert. Ist wohl auch sehr selten.



Wörlitzer Park/Sachsen  Anhalt

Park 1
Park 2
Park 3

Heute nun haben wir es endlich geschafft :) . Und ich muss sagen, es ist ein wunderschöner Park. Diesen kann per Fuß erkunden, aber auch mit der Gondel, also auf dem Seeweg oder beide Varianten. So haben wir es gemacht. Denn mit der Gondel übers Wasser geschifft zu werden ist sehr schön und man sieht auch sehr viel, aber eben nicht alles. Der große Teich und die kleinen Wasserarme sind mit wunderschönen Seerosen versehen und man kann so viel entdecken. Venustempel, Monument, Bibelturm, Schloss, Gothisches Haus und noch ganz viel mehr :) . Es zieht ganz entzückend aus, wenn man das viele Grün sieht und einige verschiedene schöne Brücken, unter denen man mit der Gondel durchfahren oder sie auch zu Fuß überqueren kann. Der Bibelturm, also der Kirchturm ist wunderschön, auch von innen. Am Ende unseres Ausfluges haben wir uns lässig in ein Gartenrestaurant gesetzt und mit Blick auf den Park unser Essen genossen :) . War total schön und der Erholungwert topp :) Dankeschön.



Gondelteich Oppach/Sachsen

Da wollten wir mal nur über das Wochenende raus aus der Stadt. Aber wohin? Es war ein Graus. Erst dies, dann das, dann doch wo anders hin. So nahm ich mir die Karte und schaute darauf in der Hoffnung, ich würde mich festlegen können. Doch auch das wurde nichts. Bei meinem Mann ist das alles easy, aber bei mir, mit meinen Gefühlen, bei mir muss alles passen, sonst kann ich nicht. Also gab ich meinen Wunsch an die Engel ab, sie sollten mir ganz dirket zeigen wohin wir fahren sollten, das auch ich mich gut fühlen kann. Mein Blick auf der Karte fiel danach auf Oppach. "Ach Gott!" dachte ich "Oppach." Oppach liegt in der Oberlausitz und als mein Blick noch auf das Hotel fiel, meinte ich die da "oben" machen Späße. Mitten im Wald an einem Teich. Doch ich versuchte zu vertrauen, denn ich hatte ja keine Meinung, wohin wir sonst fahren könnten. So fuhren wir und kamen durch einen langen, sehr langen Waldweg irgendwann am Hotel an. Wir wurden sehr freundlich empfangen. Unser Zimmer war hübsch. Und am Morgen zum Frühstück fanden wir uns im Restaurant ein. Wir saßen am Tisch und ich konnte den großen Teich sehen. Hübsch. Mein Mann saß neben mir und stupste mich an "Schau mal" meinte er. Ein großer Engel war an die Wand gemalt. Es sah sehr schön aus und ich fühlte nun diese Reise auch in meinem Gefühl und freute mich auf die kurze Auszeit, die wir auch auf einem Tretboot verbrachten. Dankbar, ich liebe euch.


Kurpark Bad Düben/Sachsen

Sonnenbad

Mühle am Kurpark

Schaukel auf dem Mühlengelände

In der Dübener Heide findet sich unter anderem das Städtchen Bad Düben mit seinem Kurpark. Hier kann man Wege finden, um dem Stadtlärm zu entkommen. Und bei schönem Wetter fanden wir uns auch schon auf einen der Sonnenliegen wieder, und hielten unsere Nasen der Sonne entgegen. Schönes Motto oder "Der Sonne entgegen" Unweit vom Park befindet sich auch eine Mühle.Diese durften wir am Mühlentag schon erkunden.Von Innen und Außen. 



Süßer See/Sachsen Anhalt 

Ufer

Entzückende Entdeckung

Der Süße See in der Nähe von Halle/Saale, ist ein wunderschöner Ort wie ich finde. Ich weiß jetzt gar nicht, ob da noch Schiffe fahren. Und waren wir dort, war immer gerade auch etwas im Gange, ohne das wir es ahnten.
Einmal eine Bootsregatta, ein anderes Mal irgendein Fest.
Ein Fleckchen Erde, wo man Entspannung finden kann. Mir hat es gefallen.



Muldenwehr Wurzen/Sachsen

Am Muldenwehr

Wir mögen gern den Rundumweg. Entlang der Mulde zum Wehr und rückzu entlang an einigen Kleingärten. Das Muldenwehr mag ich wegen der Energie die hier vorherrscht. Die Kraft des Wassers kann vieles mitnehmen was nicht mehr gewünscht ist, ich meine energetisch natürlich. Manchmal lag ich auch schon im Gras und sah den Wolken zu. Zum Ausspannen zu emfpehlen.
Das letzte Mal war nicht nur die Energie des Wassers zu spüren, auch die des Windes, als wir uns dorthin auf den Weg machten.  Tat gut.



Muldenwehr Grimma/Sachsen

Ein Teil des Flusslaufes von der Brücke aus

Eisige Temperaturen haben die Mulde stellenweise zufrieren lassen.  Die Luft jedoch war klar und am Wehr war es sehr frostig, brrrrrrr. Aber es tat gut. Einmal bekommt man viel Energie geschenkt, durch die große Kraft des Wassers und zum zweiten kann im übertragenen Sinn dem Fluss so einiges mitgeben, was einem nicht mehr dienlich ist. Erreicht hatten wir das Wehr über die Hängebrücke und vom Wehr aus ging es hinein in den Stadtwald. Schön wars.



Gradierwerke


Gradierwerk Bad Dürrenberg/Sachsen Anhalt

Kaltinhalierraum
Kurpark 1
Kurpark 2

Frische Salzluft und ein Kurpark wie aus dem Bilderbuch. Das Gradierwerk in Bad Dürrenberg ist eine Reise wert, wie ich finde. Es ist das längste, zusammenhängende erhaltene Gradierwerk Deutschlandweit. Es gab viel zu entdecken,  wenn man interessiert war. So zum Beispiel gefiel mir nicht nur der Kaltinhalierraum in dem man bei Musik ruhig dem leise plätschernden Wasser der Saline lauschen konnte, auch der Hunnenstein und dessen Sage, die da erzählte von König Heinrich I. , der den lieben Gott um ein Zeichen bat,  ob er gegen die Ungarn siegen könnte und just in diesem Moment wurde der Stein weich und sein Handabdruck ist bis heute sichtbar . Und nicht nur dieser, auch die Abdrücke seines Hundes der seine Pfote auf diesen Stein legte, sondern auch noch der Hufabdruck seines Pferdes. Hatte ich alles fotografisch festgehalten  :) . Und der angrenzende Kurpark, ein Traum . Im Frühjahr, oder Sommer blühten angelegte Blumenrabatten und Bäume und wenn das Wetter auch noch mitspielte, schön. Deshalb waren wir auch schon öfter dort.

Gradierwerk Bad Sulza/Thüringen 

Mitten umgeben vom Grün, kann man sich mit, oder auch ohne Schutzkleidung in der Saline aufhalten und etwas Gutes für die Lungen tun. Übrigends auch der Herr Goethe besuchte die Louise schon. So nennt sich das Gradierwerk in Bad Sulza.Wir sahen es auch nicht zum ersten Mal. Schon vor dreizehn Jahren waren wir einmal da und erinnerten uns heute wieder einmal daran, wie viel Spaß wir da hatten. Der "Täter" kommt doch an den Ort des Geschehens zurück, sagt man nicht so, oder so ähnlich ;) . Danach fuhren wir weiter zu unserem eigentlichen Ziel. Dem Chinesischen Park in Weißensee. 


Brücken

Hängebrücke an der Rappbodetalsperre/Sachsen Anhalt

Blick zur Bode

Rappbodetalsperre


Weit über der Bode und neben der Rappbodetalsperre im wunderschönen Harz, schwingt sie nicht wenig in sehr luftiger Höhe. Die 458 m lange Hängebrücke, die längste ihrer Art.
Zu Beginn des Begehens machte es mir doch etwas zu schaffen, mit diesen Schwankungen, wenn auch mit wunderschönen Blick in den Harz, umzugehen. Doch beim Rückweg war dies Geschichte. Eine Hängebrücke die wirklich ihrem Namen alle Ehre macht. :)   Toll!


Hängebrücke Grimma/Sachsen 

Über tiefes Wasser gespannt, ist die Hängebrücke in Grimma. Über sie kann man auch den Stadtwald begehen und eine schöne große Runde drehen und manchmal, wenn genug Menschen auf ihr sind , bewegt sie sich "Ach ist nicht wahr? Doch, doch, ist ja eine Hängebrücke."  :) 
Und ein kleines Stückchen weiter oben, fahren dann auch Boote ab, die über die Mulde zur Schiffsmühle fahren und wieder zurück. Wie ich finde, eine wunderschöne Tour, vorallem im Frühjahr oder Sommer,  wenn es grünt und blüht . Ein Träumchen, natürlich auch im Herbst, wenn die bunt gefärbten Blätter der Bäume sich im Wasser spiegeln.Allerdings ist sie mit der Hängebrücke über der Rappodetalsperre nicht zu vergleichen. Dort schwankt es wirklich tüchtig!


Viadukt Göhren/Sachsen 

Imposantes Bauwerk von 1871 und die drittgrößte Eisenbahnbrücke Sachsens. Ich war einfach nur begeistert ! Unter Sehenswertes in der Region konnte ich sie am Vorabend im Internet entdecken und dachte noch, das würde ich auch gern sehen . Als wir dann auf dem Rückweg von der letzten Burg nach Hause waren, haben wir uns verfranzt und mein Mann entschied, wie ich nun fahren sollte und wie wir so unterwegs waren, kamen wir doch tatsächlich an dieser wunderschönen Brücke vorbei. So hielt ich an und wäre am liebsten da geblieben, warum auch immer, so schön. Da erinnerte ich mich doch an den Vorabend, als ich dieses Bauwerk im Internet entdeckte und erzählte meinem Mann davon. Hat doch irgendwer dafür gesorgt, das ich sie doch sehen darf. Dankbar.



Die Göltzschtalbrücke/Sachsen 

Wow, was für ein Ziegelbauwerk ! Wenn man bedenkt, das sie bereits 1851 fertiggestellt war, mit 78 m Höhe und über 26 Millionen Ziegelsteinen.Sie ist die größte Ziegelsteinbrücke der Welt und wir standen davor :) :) habe mich gefreut wie ein Kind. Auch so kann man mich glücklich machen :). Dankbar . 


Stadt/Insel


Kurort Seiffen/Sachsen

Nußknackermuseum Neuhausen

Größte Spieluhr der Welt

Riesen-Nussknacker


Das Spielzeugdorf Seiffen. Es liegt mitten im schönen Erzgebirge und ist wohl vielen bekannt. Wer kennt sie nicht, die schönen  Schwibbögen und Pyramiden, Engel und Räuchermännchen und was es alles so schönes noch gibt.  Gern wollte ich mir einen Räucherofen kaufen. Ein älteres Exemplar war in die Binsen gegangen und so nahm ich mir vor, keinen aus einem Online Shop zu kaufen, sondern direkt aus dem Erzgebirge an Ort und Stelle, das war mein Gefühl. Und dem gab ich nach, weil ich dachte, so könnte ich mir auch einmal Seiffen als Ort anschauen und die bekannte achteckige Barockkirche. Es war ein Tag, nicht wie jeder andere. Das wurde mir nach und nach klar. Am Morgen fuhren wir also mit dem Auto ins Erzgebirge. Eine Stunde auf der Autobahn, eine Stunde auf der Landstraße. Auf der Autobahn aber so dichter Nebel. Oh nicht so gut, dachte ich mir und bat die Engel den Nebel zu lichten, glaubte aber nicht wirklich daran, weil der so, so dicht war. Von der Autobahn runter und auf der Landstraße auch Nebel und ein großer LKW vor uns. Überholen ging nicht, weil der Gegenverkehr erst sichbar wurde, als er auf unserer Höhe war. Doch auf einmal wurde es hell. Unglaublich!  Freude ! So wünschte ich mir noch,das im Kreisverkehr der LKW eine andere Abfahrt nehmen würde als wir und zack, fuhr er tatsächlich anders. Freude ! Dann waren wir nach 2 Stunden Autofahrt in Seiffen angekommen. Beide mussten wir auf Toilette ein riesengroßer Parkplatz, aber keine Toilette in Sicht. In so einer Urlaubsgegend und keine Toilette meinte ich, müssen wir halt warten bis wir irgendwo einkehren. Zack, mein Mann lachte und meinte "Schau mal eine Toilette." Freude !  "Hast du fünfzig Cent? Wir brauchen beide fünfzig Cent!" "Oh" meinte ich "Einen fünfziger habe ich noch, ansonsten nur in Centstücken." Also hätte nur einer von uns beiden erst einmal gehen können doch dann, Freude! Mein Mann konnte so gehen, er brauchte also nicht den fünfziger und so hatte ich den, für mein Bedürfnis. Von dort aus gingen wir nun durch den Ort und sahen ganz viele Geschäfte mit allem Weihnachtlichen was es so gab. Es war sehr schön. Nun war ich auf der Suche nach einem Räucherofen. Im ersten Geschäft fand ich nichts. Im zweiten fand ich einen schönen Ofen mit einer Oma. Dazu suchte ich mir noch einen Engel und beides kam mit. Freude ! Danach besuchten wir die Barockkirche. Hier hielten wir kurz inne. Unter der Rubrik Kirchen, habe ich sie auch erwähnt. Von hier aus gingen wir zurück zum Parkplatz und kamen noch an einigen Geschäften vorbei. In eines gingen wir auch noch hinein. Einen Räucherengel hatte ich noch nie gesehen, hatte mich in den anderen Geschäften neugieriger weise erkundigt, doch sie meinten alle, "Nein, Räucherengel gibt es nicht."  Und was soll ich sagen?! Ich fand einen Räucherengel !!!!!!! Allerdings hatte ich nun den Ofen schon und meinte es wird langsam teuer und es müsste ja nicht unbedingt sein. Doch er sah so süß aus und hatte ich doch schon so lange auch danach Ausschau gehalten und dann einfach wieder gehen, ach mein Gefühl. Meinem Mann gefiel er auch und er meinte, wenn er mir gefiele könnte ich den doch auch noch mitnehmen. Na gut, ich nahm ihn also mit, bevor er es sich anders überlegt hätte und als wir zur Kasse kamen, meinte der Kassierer "Den mache ich ihn preiswerter, ist nämlich unser letzter." Freuuuuuuuuuuuude !!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Es war ein sehr schöner Ausflug und ein riesen Dankeschön an die Engel, ich liebe euch. Zurück zum Parkplatz und von dort aus fuhren wir wieder Richtung Heimat, und hielten in Neuhausen am Nußknackermuseum, dass wir auch besuchten und somit  auch die Größte Spieluhr der Welt. Zu jeder vollen Stunde spielt sie die Nußknackersuite von Tschaikowski und wir durften schauen und lauschen um Punkt 12 Uh und dann sahen wir uns im Museum um. Manches war sehr interessant, denn aus vorherigen Jahrhunderten und auch aus verschiedenen Ländern sahen wir Nußknacker. Mein Gefühl war, die sahen schöner aus als die heutigen, weil einige davon nicht so eine Einheitsmaske trugen, sondern Detailfreudiger waren. So sahen wir zum Beispiel Könige und auch alte Männermasken als "Nußknacker" nur weiß ich jetzt gerade nicht mehr aus welchem Land sie waren. Der Besuch im Museum, war interessanter für mich, als ich erst annahm, dass er es sein  könnte. Eigentlich wollte ich nur die Größte Spieluhr der Welt sehen, doch sie konnte nur besichtigt werden, mit einem Besuch im Museum. Und dann durften wir noch im Außen die zwei Riesen-Nussknacker besichtigen, beide sind im Guinness Buch der Rekorde.


Hamburg


Hamburg so schöön ! Bei meinen ersten Besuch war ich überwältigt von dieser Stadt, ich durfte alles sehen, was es zu sehen gab . Damals war ich noch mit meiner Mutti da,  beim zweiten Mal fuhr ich mit meinem Mann. Schon ein paar Tage vorher beschlich mich so ein Gefühl, das wir nicht fahren sollten. Ich versuchte meinen Mann zu überreden die Fahrt zu verschieben aber neiiiiiiiiin,  er wollte unbedingt. Mein Gefühl war so heftig, nicht an diesem Tag zu fahren, doch er überredete mich und so fuhren wir mit einigen Leuten zusammen in der Nacht nach Hamburg. Am sehr frühen Morgen angekommen, besuchten wir als erstes den Fischmarkt, doch es kamen uns so viele Betrunkene entgegen,  da war ich schon bedient. Leider war nichts weiter offen so früh am Hafen, dafür schmerzten meine Fusssohlen, immer wenn ich laufen wollte, ging es nicht,  sie waren wie wund. Ich war nur froh das ich Hamburg in seiner Schönheit schon einmal gesehen hatte, aber es war natürlich langweilig , nur herumzusitzen. Zwar saß ich mal am Hafen, dann wieder in eine Barkasse, später im Bus,  aber ansonsten konnte ich mich an diesem Tag kaum bewegen. Warum auch immer. Am Nachmittag, als wir alle zurück fahren wollten und ich wirklich das erste Mal froh war, von einer Reise wieder nach Hause zu kommen,  kehrten wir zuvor noch in ein Eiscafé ein. Und das war der Ultimative Gau !

Mein Mann ging für kleine Königstiger und ich sollte schon mal bestellen.  So bestellte ich zwei Kirscheisbecher. Die Bedienung fragte "Bitte, ich habe sie nicht verstanden?" ich stutzte und wiederholte "Ich hätte bitte gern zwei Kirscheisbecher." Wieder schaute er mich an und sagte  "Es tut mir leid, ich verstehe sie nicht."  ich dachte kurz,  das gibt es doch nicht , spreche ich  vielleicht chinesisch und so lies ich meine Augen durch das Café wandern, denn  irgendwo musste doch die versteckte Kamera sein! Doch nichts, er fragte wieder "Was bekommen sie?"   Ich sagte   "Immer noch zwei Kirscheisbecher."  Er wieder  "Nusseisbecher?"
 Nun war es so weit, ich wusste mir keinen Rat mehr und dachte zwischendurch,  hey wie lange ist Mann eigentlich auf Toilette, dann hätte er das hier bestellen können und sich zum Eimer machen und am liebsten hätte ich dem Kellner gesagt "Hören sie mal junger Mann, ich bin seit gestern Nacht unterwegs, habe nicht geschlafen, meine Fusssohlen brennen wie Zunder und das alles nur weil mein Göttergatte nicht auf mich hören wollte und wenn sie mir nicht augenblicklich zwei Kirscheisbecher bringen, ja dann weiß ich auch nicht." :)  Ich war immer hin und her gerissen, sollte ich ausrasten,  oder losbrüllen vor Lachen. Auf seinen "Nusseisbecher"  antwortete ich nun wieder "Nein, Kiiiiiiiiiiiiirrrrscheisbecher"  dabei sah ich ihn eindringlich an und sprach langsam,  damit er zur Not von meinen Lippen ablesen konnte. Das "I" sprach ich sehr lang, das "R", lies ich rollen,  ein Bayer hätte seine helle Freude gehabt und das "Sch",  das brachte ich auch ordentlich heraus  und guck an,  er ging und brachte zwei Kirscheisbecher und eine rote Rose und dann noch eine riesen Überraschung , mein Mann kam endlich zurück. Waaaaaaahnsinn !!!!!!!!!!



Berlin

"Berlin im Wandel der Zeit" unter diesem Motto waren wir nach Berlin gekommen. Es war ein schöner Tag mit allerlei Sehenswertem. Was mich damals beeindruckte war einmal das KADEWE. Nein nicht die Schmuckabteilung, auch nicht die Etage mit den Klamotten, obwohl ich mir eine Strickjacke als Andenken mitgebracht hatte, lach, sondern es war die Schmankerletage. Ich fand das so genial, man konnte dort nett essen, wie in einem Restaurant und dann gleich einkaufen, das was einem schmeckte. Das gefiel mir gut.

Aber auch das Holocaust Mahnmal sahen wir uns an. Als ich von der Entstehung erfuhr und es in der Presse wahrnehmen konnte, wie es ausschaut, war ich zugegeben entsetzt. Wie kann man solche Betonklötzer als Mahnmal errichten.
Als wir dort vor Ort waren, ging ich durch diese Klötzer. Ich ging weit hinein und blieb stehen. Kälte. Angst. Stress. Ich war froh, als ich wieder auf dem Bürgersteig ankam, umgeben von Leben. Aber ich hatte, wenn ich das überhaupt so sagen kann, eine kleine Ahnung erfahren, wie diese Menschen um ihr Leben fürchten mussten in den vielen Lagern, zusammen und doch jeder für sich allein. Ich glaube ich habe das Mahnmal verstanden.

Und jetzt von dem Unglaublichen, wieder zu etwas Netterem.

Nach den vielen Ansichten von Berlin hatten wir noch etwas Zeit im Gepäck und so entdeckte ich das Beate Uhse Museum.
Aber, oh Schreck mein Mann wollte nicht mit hinein! Also musste ich meine Überredungskünste anwenden und siehe da, Mann kam mit. Sehr aufschlussreich. Ich hatte ja keine Ahnung, das Liebesspielzeug auch schon in den früheren Jahrhunderten Einzug hielt. Da erinnere ich mich gerade an eine Wette kurz nach dem Mauerfall. Ich hatte mit einer Bekannten gewettet, wenn ich nicht bis zu einem bestimmten Zeitpunkt verheiratet wäre, müsste ich wenigstens eine Party schmeißen. Heirat nein. Party kam.  Danach hatten wir mehr Kontakt als zuvor und als ich sie besuchte kamen wir einmal durch die Stadt an einem der Beate Uhse Läden vorbei und gingen auch hinein. Damals stand eine Verkäuferin hinter dem Ladentisch, da fragte man sich, welchem Film war sie entsprungen und die Regale voller Zeugs. Nun war das ein kleiner Laden und wir waren ständig unter Beobachtung. Nicht das wir was kaufen wollten, wir wollten einfach nur hinein gehen und uns umschauen und fanden uns mutig. :)  Wir kannten so was alles nicht. Mit gesenktem Blick und mit einem leisem Gekicher verliesen wir beide diesen Laden wieder. Die Anderen, die mit uns waren, warteten auf uns. Im Gegensatz zu ihnen, hatten wir dann etwas zu erzählen :).



Cuxhaven/Niedersachsen

Da wo die Nordsee auf die Elbe wartet und sie begrüßt, da ist Cuxhaven. Das Wahrzeichen, nicht zu übersehen, die Kugelbake und ich saß am Strand wartete wie so oft auf das Wasser, das sich ständig vor uns zu verstecken schien. Doch Schiffe gucken ging, weiter draussen fuhren sie vorbei. An der alten Liebe standen wir und sahen auch den Schiffen zu, wie sie auf große Fahrt gingen. Ich erinnere mich gut an die Nacht vor unserer Heimreise. "Queen Mary 2" sollte wieder hinaus auf große Fahrt gehen. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Und so standen wir beide mit Regenschirm und Regenjacken klatschnaß auf dem Deich und warteten Stunden. Majestät verspätete sich gewaltig! Irgendwann weit nach Mitternacht, es wurde bald hell und wir zitterten, so hatten wir gefroren, kam sie majestätisch durch das noch Dunkel gefahren. Was uns von ihrem Anblick blieb, sind Fotos mit verwackelten Lichtern, die nicht einmal ahnen lassen, dass das ein großen Kreuzfahrtschiff wäre, lach. Hab ich sie gesehen? Ja ich habe sie gesehen :) nur beweisen kann ich es nicht. :)


Helgoland/Schleswig Holstein

Diese Insel kenne ich seit ich denken kann. Meine Mutti erzählte von ihr. Als Kind war sie fasziniert von den Urlaubserinnerungen ihrer Lehrerin. Sie erzählte von Helgoland und wie schön sie es dort fand. Seit dem wollte meine Mutti unbedingt auf Helgoland. Und früher dachte ich immer, solange sie nicht auf Helgoland war, so lange wird sie hoffentlich leben. Dies tat sie auch und auch noch viel länger :)
Doch durch so viele schöne Reiseerinnerungen blieb es nicht aus, das auch ich irgendwann Helgoland besuchte. Auch ein kleines Erlebnis.Wir wurden vor der Insel ausgebootet, um an Land zu kommen und dann erkundeten meine bessere Hälfte und ich die Insel. Uns gefiel es da gut. Schöne Insel.



Sylt/Schleswig Holstein

Westerland

Da waren wir reif für die Insel und wollten zurück nach Westerland! Guter Song, trällere ich immer mit, wenn ich ihn mal höre und es gibt auch auf Sylt Fischbrötchen. Da kamen sie einst von Großbritianien bis Sylt geschwommen und ein Fischer meinte  "Von so weit her kommst du, da bist du doch sicher matt?"   "Yes!"  antwortete ihm der Hering.  So oder so ähnlich hieß es. Der Hering hätte die Frage mal lieber nicht bejaht, doch so ging es aufs Brötchen,  hohohohoho :) :) muss heute immer noch darüber feixen . Auch eine schöne Insel.



München/Bayern

In dieser Stadt waren wir nun schon öfter zu Besuch. Einmal zum Musical Hair, einmal um uns die Stadt wirklich anzuschauen, mit einer Stadtrundfahrt, die mir sehr gefiel,  aber was mir wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird ,war unser zweiter Besuch. Mein Mann schenkte mir eine Reise nach München für ein Konzert für Bon Jovi  und ich freute mich wie eine Schneekönigin.  Als wir da ankamen regnete es wie aus Eimern, im Hotel angekommen,  blieben wir erst einmal da und später musste mein Mann in den Regen. Sie wissen schon. Mann, Futter jagen! Danach ruhten wir uns aus,  muss ja auch alles auf den Hüften bleiben,  sonst wäre es ja rausgeschmissenes Geld. ;) Am Abend auf dem Weg zum Olympiastadion hatte es auch aufgehört zu regnen und dann konnte ich es kaum noch erwarten und Tatsache, die Hütte brannte . War einfach nur geil! Am nächsten Tag regente es schon wieder und so blieb mir nur übrig shoppen zu gehen und da wurde ich auch noch fündig . Dankbar für dieses unglaubliche Geschenk :)



Leipzig/Sachsen

Leipziger Bahnof

Wintergarten Hochhaus
Nikolaikirche
Nikolaikirche innen
Nikolaikirche Orgel

Altes Rathaus
Coffe Baum
Alte Nikolaischule
Thomaskirche

Kaffeehaus Riquet
Auerbachs Keller  
Faust und Mephisto
Verzauberte Studenten

Denkmal J.S. Bach
Denkmal F.M. Bartholdy
Denkmal J.W.v. Goethe vor der alten Handelsbörse
Musikschule

Oper
Gewandhaus
Moritzbastei
Uniriese

Neues Rathaus
Verwaltungsgericht
Paulinum
Alte Messe

Russische Kirche
Russische Kirche innen

Es wurde wohl einmal Zeit das Zuhause näher kennenzulernen. So machten wir uns also heute auf, wohlgemerkt mit der Straßenbahn und fuhren Richtung City. Drei Stunden per Pedes durch die Straßen von Leipzig von Kirche zu Kirche von Straße zu Straße und so weiter, auch unter Einsatz meines Lebens, ich stand wohl mitten auf einer dreispurigen Straße, so sagte mein Mann und knipste  was das Zeug hielt. Schließlich gibt es ja die wunderbare Erfindung Hupe von der Mann oder Frau auch hätte Gebrauch machen können, aber es ging alles gut. Ein wenig war ich doch über mich erstaunt, weil ich Leipzig schon als Kind kannte, früher fuhr ich mit Mama in den Zoo und konnte die Nacht zuvor nicht schlafen vor Aufregung wohlgemerkt, aber die Tiere in den Käfigen taten mir sehr oft sehr leid und das blieb auch so. Heute fühle ich immer noch so. Später arbeitete ich in dieser Stadt und als ich eine neue Arbeit fand ausserhalb, wohnte ich in Leipzig. Nun gut, so begannen wir am Hauptbahnhof unsere Runde und wer ihn noch von früher kennt weiß, es hat sich sehr viel getan. Zu einer riesigen Shoppingmeile hat er sich gemausert mit sehr viel Licht auf zwei Etagen, auf der dritten dann fahren die Züge in alle Richtungen ab. Genau weiß ich es nicht mehr, aber ich glaube er war einmal der größte Sackbahnhof Europas. Von hier also gingen wir hinaus in die Stadt und das Wintergartenhaus grüßte mit dem Messezeichen auf seinem Dach. Es ist das zweitgrößte Hochhaus Leipzigs. Auf der anderen Seite grüßte uns das einstige Hotel "Astoria". Etwas erschrocken war ich, denn es hatte von seinem Glanz nichts mehr übrig. 1983 feierte ich damals dort mit Kolleginnen und Kollegen die erfolgreiche Verteidigung meiner Hausarbeit, welche zur Lehrausbildung gehörte und keiner von uns wusste so recht wie gekleidet wir dort hingehen sollten.  Eine Kollegin, ich mochte sie sehr gern, kam mit einem neuen Oberteil und Rock. Ich fragte ob sie sich extra dafür ein neues Oberteil gekauft hätte und sie lachte und meinte ja, es ist ein Nachthemd das sie gekürzt hätte und sie hob doch tatsächlich unter dem Tisch etwas ihren Rock und zeigte mir die Franzen, denn sie hatte nicht einmal den Stoff umgenäht. Noch heute muss ich darüber feixen, so ein verrücktes Huhn war sie. Aber wir waren halt in einer für DDR Verhältnisse tollen Bar bis spät in der Nacht. Heute ist es für mich nicht mehr denkbar. Doch nun weiter. Wir gingen also durch die City hin zur Nikolaikirche. Sie ist die älteste und größte Kirche der Stadt und hier begannen die Friedensgebete und somit die friedliche Revolution 1989. Selbst war ich damals nicht in der Kirche, aber mit einer damaligen Freundin fanden wir uns immer vor der Kirche zur Demo ein und demonstrierten. Ein wenig stolz bin ich da schon noch auf uns, dass wir nicht nur meckerten, sondern etwas dagegen unternahmen. Meine Mutti hatte oft Angst um mich in diesen Zeiten, aber für mich ging Gott sei Dank alles gut aus. So nahmen wir uns heute auch Zeit für die innere Einkehr in der Nikolaikirche und danach begaben wir uns wieder ins Freie. So spazierten wir zum Barfußgässchen und sahen die älteste Kaffeeschänke Europas "Coffe Baum."  Von hier aus steuerten wir den Markt an und kamen zum alten Rathaus. Dieses gefällt mir gut mit seinen Arkaden.
Weiter sahen wir uns im Herzen der Stadt die alte Handelbörse an, das älteste Barocke Bauwerk Leipzigs. Davor steht ein Denkmal gewidmet Johann Wolfgang von Goethe. In der Nähe findet sich auch Auerbachs Keller. Dort begegneten wir auch Faust und Mephisto und den verzauberten Studenten. Bisher war ich zweimal im Auerbachs Keller denieren. Wie gut das klingt oder? Allerdings empfand ich es als bessere Mitropa. Weiterhin gibt es in Leipzig auch viele schöne Einkaufspassagen unter anderem auch den Petersbogen. Denkmäler gibt es auch genügend so zum Beispiel, eines gewidmet Johnann Sebastian Bach und Felix Mendelsohn Bartholdy.  Weiter ging es hinauf zum Verwaltungsgericht ein imposanter Bau, diesen streiften wir kurz mit den Augen und gingen vorbei am neuen Rathaus. Hier habe ich vor Jahren einmal als ehrenamtliche Gadrobiere gearbeitet im Rahmen der Hospizarbeit. Und hier haben wir auch unsere Eheschließung angemeldet, doch geheiratet haben wir in der Stadt aus der mein Mann stammt. Ich erinnere mich noch gut an die Anmeldung im Rathaus. Wir saßen im Flur und warteten darauf aufgerufen zu werden und es plätscherte ein Wasserbrunnen in unserer Nähe, schön anzusehen und gut für das Raumklima, aber ich musste ständig für kleine Mädchen. Die Aufregung und das Plätschern machten es möglich :). Vom neuen Rathaus, das im Stil des Historismus erbaut, führte uns unser Weg weiter hin zum Gewandhaus. Hier waren wir auch schon einmal Gast, im Zuge der Aufführung eines Musicals. Die besondere Akkustik hier, hatte mich Tränen weinen lassen, so schön waren die wunderbaren Klänge und Sänge der Stars. Doch bevor wir hier ankamen, spazierten wir vorbei an der Moritzbastei, der einzige erhaltene Abschnitt der Leipziger Stadtbefestigung ist heute ein bekanntes Kulturzentrum und gleich nebenan der Uniriese. Er ist Leipzigs größtes Hochhaus mit einer Höhe von 142m. Bei uns wird er auch Zahn genannt, weil der Stil des Hauses einem Zahn ähnelt. Besser gesagt oder geschrieben der Kopf des Hauses. Später kamen wir noch zur Oper, hier waren wir auch drinnen, um uns das Ballett "Schwanensee" anzusehen.  Und neben an steht das Paulinum, es entstand zwischen 2007 und 2017. 
Nach unserem kurzen Abstecher zum Völkerschlachtdenkmal mochten wir noch die Russische Kirche sehen. Auch sie wurde 1913 eingeweiht.
Als wir vor ihr standen, knipste ich mit meiner Kamera und es kamen auch zwei ältere russische Frauen zur Kirche. Im Aushang stand, das die Besichtigung nur bis 16 Uhr möglich war und da es schon viertel nach war, meinte ich es ginge nicht mehr. Allerdings machten die beiden Frauen sich auf den Weg die Treppen zur Kirche nach oben zu steigen und so meinte mein Mann, wir sollten doch auch mal  gucken ob die Kirche noch offen wäre. Oben angekommen entnahm eine der Frauen ein Kopftuch aus ihrer Handtasche und ich meinte noch - Ach Gott, sie möchte sich doch nicht mit dem dünnen Tuch auf die Steine setzen - doch sie legte sich dieses um.  Ich schnallte es immer noch nicht, doch mein Mann meinte dann, du musst mit Kopfbeckung in die Kirche sonst kannst du da nicht rein. Mir war es neu und ich hatte kein Kopftuch, aber einen großen langen grauen Schal. Etwas unsicher, ob man mich so in der Kirche dulden würde, fragte ich die Kopftuchträgerin mit Handzeichen, ob das so gehen könnte. Sie lächelte etwas und meinte in Russland ist nur Kopftuch erlaubt, aber hier würde es wohl auch so gehen. Ja so hatte ich ein Gefühl in mir, ach schade kein Kopftuch dabei, hoffentlich geht es so.  So ging ich also mit meinem Schal übern Kopf in die Russische Kirche und hoffte man würde mich nicht davonjagen oder einsperren. Ein wenig seltsam kam ich mir vor, aber das Gefühl verabschiedete sich, als ich die anderen Frauen sah, allerdings mit Kopftüchern, aber auch Mützen, da habe ich aber auch keine, hahahahahaha. So kaufte ich also weder Koptuch noch Mütze dafür eine Kerze, entzündete sie und betete vor den sehr schönen Ikonen. Ich weiß nicht wie viele es waren die wir sehen durften, vielleicht die Hälfte von 78 die in dieser Kirche sind. Sie war ganz anders als unsere Kirchen, aber ich empfand die Energie als schön und herzlich und bin dankbar das ich es heute schaffte in diese Kirche zu gehen. Schon oft hatte ich den Wunsch, aber immer wieder war es in Vergessenheit geraten. Doch nun hat die liebe Seele Ruh. So hatten wir also einen schönen Nachmittag und ich möchte nicht vergessen zu erwähnen, es gibt noch mehr was wir gesehen haben. So kamen wir vorbei an der Thomaskirche, dem Kaffeehaus Riquet, hier befindet sich ein Wiener Cafe, aber vorallem das Gebäude ist sehr schön, der Musikschule, der alten Nikolaischule. Spazierten vorbei am Bachmuseum und an Bartels Hof mit einem schönen Hinterhof. Und genau hier begegneten mein Mann und ich uns zum ersten Mal. Nicht zu vergessen die vielen schönen Cafes in der Stadt die sehr einladend sind. Und ich weiß, ich habe das eine oder andere nicht mit aufgezählt, weil es doch sehr viel ist, was man sich hier anschauen könnte. Aber für einen Nachmittag war es ganz ordentlich. Sind sie mal in der Nähe schauen sie doch mal nach Leipzig rein.


Völkerschlachtdenkmal

innen



Es ist ein ganz bekanntes Monument. Dieses Denkmal wurde 1913, also 100 Jahre nach der Völkerschlacht eingeweiht, nach einer Bauzeit von 15 Jahren (1898-1913).  Es ist 91 m hoch und hat noch andere beeindruckende Zahlen zu bieten. So zum Beispiel 26500 Granitpophyrblöcke und 120000 Kubikmeter Beton, welche für den Bau verwendet wurden. Der Geschichte also auf der Spur .Das Völkerschlachtdenkmal von innen nach vielen Jahren wieder einmal besucht. Anders kam es daher, als es in unserer Erinnerung war und was mir vor allem so durch den Kopf gerade geht, es ist ein Mahnmal , doch stand ich darin und schaute die großen Kolosse an wurde ich nicht an die Geschichte, die ich ja nicht erlebte herangeführt. So meine ich gefühlsmäßig, aber mich beeindruckt wenn auch anders als in jungen Jahren, der Bau an sich mit seinem inneren, das genau so groß daher kommt, sowie die Reliefs rundherum der Innenkuppel, die Kryta mit ihren großen Figuren und die Halle die auch ihre Figuren riesengroß zeigt sie alle erzählen. An Napoleons Schreibtisch kamen wir vorbei und durften aus dem Fahrstuhl heraus sehen, wie die Bauweise stattfand. Am Ende unseres Besuches hatten wir noch einen angenehmen Ausblick über die Stadt.




An einem Freitag verbrachten wir einen Teil unserer Zeit in Potsdam. Wir hatten uns ausgesucht die große Inselrundfahrt zu buchen und verbrachten an einem heißen und sonnenreichen Tag ganze vier Stunden auf dem Wasser. Zuerst nahmen wir auf dem Deck unsere Plätze ein, aber wussten hier könnten wir keine vier Stunden in praller Sonne aushalten. So zogen wir ständig um. Vom Deck wieder hinunter in den Salon der klimatisiert war und es sich dort gut aushalten lies und dann wieder hinauf aufs Deck oder an eine der Ausgucke zwischen Salon und Informationstheke, denn auch hier konnte man sich den Wind um die Nase wehen lassen. Mit im Gepäck war immer unser Wasser. Das konnte man auch in Literflaschen kaufen. Serviert im Eiskühler mit zwei Gläsern zogen wir also damit durchs Schiff. Und wir waren nicht die Einzigen. Allerdings empfanden wir den Literpreis der Selters als etwas zu teuer. Euro 8,50 musste man ausgeben und bei der Hitze blieb es ja nicht bei einer Flasche. Da aber mitgeführtes nicht verspeist oder getrunken werden darf, bleibt nichts anderes übrig, als in den Geldbeutel zu greifen.
Doch nun zur Schifffahrt. Sie hatte uns gut gefallen. Von der langen Brücke in Potsdam mit der weißen Flotte aufs kühle Nass.
Hinaus aus dem Hafen mit der "Sansouci" und um Potsdam herum. Denn die Stadt ist eine Insel. Über einige Havelseen vorbei an malerisch gelegenen Dörfern, welche mit kleinen Schiffsanlegstellen sich zeigten. So fuhren wir zum Beispiel an Caputh und Werder vorbei bis hin zur Glienickerbrücke und danach öffnete sich dann die Silhouette Potsdams. Die Entdeckung der Landeshauptstadt Brandenburg vom Wasser aus gefiel uns gut. An den Ufern zeigten sich immer mal wieder mit viel Grün kleine Schlösser aber auch Natur pur. So viele Schwäne wie auf den Havelgewässern hatte ich noch nirgendwo gesehen. Für uns war es ein schöner Ausflug.


Hansestadt Tangermünde/Sachsen Anhalt


Vom Kloster Jerichow unweit entfernt liegt die Hansestadt Tangermünde an der Elbe. Wir parkten das Auto ab und machten uns auf den Weg zur Innenstadt, welche auf uns einladend wirkte. Hindurch durch die Stadtmauer mit ihrem Turm auf der einen Seite bis zur Stadtmauer mit einem weiteren Turm auf der anderen Seite, liefen wir durch eine lebendige Stadt. Kleine Geschäfte und Cafes luden zum Bummeln, Verweilen und Einkehren ein. Abgesehen von der gut erhaltenen Stadtmauer beeindruckte mich noch das Historische Rathaus dieser Stadt. Für mich ein echter Hingucker. Die Straße die wir gingen, war gesäumt von kleinen, aber hübsch restaurierten Häuschen. Auf unserem Weg lag noch die Kirche St. Stephan. Hier hielten wir kurz inne, um dann wieder weiterzugehen. Diese Stadt hatte einiges zu bieten an schöner Backsteinkunst und ist eine Reise wert.




Ein kleines Fachwerkstädtchen, welches zugegeben zu schlafen schien, wenigstens am Samstagmittag. Wir liefen durch diese Stadt und durften sehr alte Häuschen bestaunen, die schön gestaltete Fassaden zeigten, uralt aber schön. Manche Häuschen waren auch in diesem Stil bereits restauriert. Wenn auch das alte Bauwerk schön anzuschauen war, über mehr Leben in der Stadt hätten wir uns auch gefreut. Von hier aus machten wir uns dann auf den Weg nach Bad Harzburg zum Großen Burgberg.






Verkaufsausstellung/Ausstellung
und anderes



Thüringer Kristallhof/Thüringen


Ab nach Thüringen! Kurz entschlossen fuhren wir nach Stadtroda. Vor sehr vielen Jahren waren wir schon einmal dort und fanden es ganz hübsch. Im Kristallhof gibt es sehr schöne Glasbläserwaren und auch einen Weihnachtsmarkt das ganze Jahr über. Klein aber fein ! Und so fand ich auch dieses Mal etwas. Freude !


Frohnauer Hammer/Sachsen 

Hammerwerk

Ein Besuch im ältesten Schmiedemuseum Deutschlands ist sehenswert. Bereits darf man dies schon seit 1910 tun. Im Mittelalter einst eine Getreidemühle, wurde es später zu einem Hammerwerk umgebaut.
Im Besuch ist eine Führung enthalten mit kleiner Vorführung, die sehr interessant ist. Drei große Hammer, eine Antriebswelle aus Eichenholz, Zangen in verschiedenen Ausführungen aber keine kleinen, Blasebälge und auch Öfen kann man bestaunen. Der kleinste Hammer mit 50 kg wurde in Gang gesetzt und es war schon beeindruckend dies mal zu sehen. Selbst, liebe ich altes Handwerk vorallem Schmieden. Sicherlich kommt es daher, das ich als kleines Mädchen mit meinem Bein in eine große Milchkanne trat, wie sie früher die Bauern oft hatten und nicht mehr heraus treten konnte. Mein Vater trug mich durchs Dorf hin zum Schmied, der sie aufschnitt und ich durfte wieder gehen. Also bei mir wars nicht Irgendwer, der Schmied wars ;). Eigentlich folgte ich dem Wunsch meines Mannes hier einen Besuch einzulegen und merkte wie es mich auch interessierte. War aber nicht die einzige Frau hier.Andere schienen auch sich dafür zu interessieren. Angetrieben wurde diese Riesenwelle mit Wasserkraft. War ein eindrucksvoller und interessanter Besuch im Frohnauer Hammer.


Die Hundertwasserhäuser in Magdeburg/Sachsen Anhalt

Häuserkomplex

Innenhof


Endlich durfte ich eines seiner Werke sehen und ich habe mich nicht satt sehen können ! Seine Werke sind ja welt bekannt und man weiß davon, doch gesehen habe ich live erst heute eines, ohne zu wissen, das mich diese Überraschung ereilen würde. Um so mehr freute ich mich. Grandios !!!!!! Ein großer Häuserkomplex mit Säulen und alles so schön bunt und spielerisch das ich meine Augen nicht davon losreisen wollte. Wir besuchten auch die Innenhöfe und da war einer genau so schön wie der andere, nur eben immer anders gestaltet. Und es hat mich so viel Liebe fühlen lassen und so dachte ich, die Menschen die hier zu Hause sind, müssen doch immer gut gelaunt sein. So so schön. Ich las im Nachhinein das Hundertwasser sein letztes Projekt eines in Magdeburg war, die Grüne Zitadelle, an dieser waren wir vorbeigegangen auf dem Hinweg zum Kloster. So sahen wir sein letzten Projekt in Magdeburg als erstes. Sehr sehr sehenswert !


Die Wundervolle Weihnachtswelt Strocken/Sachsen

Seit vielen Jahren schon, bereits Ende Oktober öffnet sie ihre Pforten, "Die wundervolle Weihnachtswelt" in Strocken. Besuchen darf man sie dann bis einige Tage vor dem Fest. In manchem Jahren waren wir schon zweimal dort und es wurde immer allerhand geboten. Mir selbst gefiel immer diese weihnachtliche Atmosphäre. Denn hier war man von allem, was man an Weihnachten dekorieren kann und noch mehr Dingen, wie Süße Verführungen, Taschen, Schmuck, Düfte und was noch alles, umgeben. Es stand auf weihnachtlich geschmückten Tischen, in robusten Holzregalen, die ebenfalls weihnachtlich daher kamen, sogar in älteren Küchenbüffets die man weihnachtlich dekoriert hatte und die, die zu verkaufende Ware so ausschauen liesen, als ob man in einem Märchen wäre. Das alles fand man wiederum in kleinen Nischen, diese alle andere Themen hatten und war man gerade in der einen und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus, schwenkte man schon in die nächste ein. Überall fanden sich zauberhafte Dinge, aber nicht so wie wir es aus den Einkaufscentern kennen, sondern immer irgendwie dekorativ, sie standen nicht in Reih und Glied, einfach total anders, aber so schön anzuschauen. Und ein Besuch reichte da manchmal nicht, weil es so viel zu entdecken gab, wie zum Beispiel auch das jährliche Weihnachtscafé, das in jedem Jahr ein anderes Motto trug und danach richtete sich die Deko. Und ruhten wir uns vom Staunen aus, begann es in im Café erneut, denn die Dekoration war auch einfach nur zum Träumen. Wir freuten uns über unseren Kaffee und den Tee und ich naschte von dem wohlschmeckenden Kuchen der angeboten wurde und wir schauten dabei zur weihnachtlichen Dekoration und auch in glitzternde Augen, denn das Café war bisher immer sehr gut besucht und wir hatten den Eindruck, auch andere fühlten wie wir und es gefiel. So stellte sich bei mir schon das Weihnachtsgefühl im Oktober ein :) .Vielleicht könnte jemand meinen, ich bekomme einen Anteil am Verkauf dort ;). Weit gefehlt. Es ist ganz einfach, ich fühlte mich dort wirklich sehr, sehr wohl. Danke für so eine schöne Idee!



Ausstellung im Schloss Augustusburg "Du bist die Kunst" /Sachsen

Glitzernder Schnee

Dieses Mal führte uns die Ausstellung nach Augustusburg. Es war ein gelungener Ausflug. Der Schnee in den Straßen türmte sich etwas und der Ausblick vom Schloss über das hügelige Land war traumhaft. Der Anstieg zum Schloss war heftig, aber mein Sportprogramm von zwei Stunden täglich lies mich das im Gegensatz zu früher sehr gut bewältigen. Das freute mich. Mein Gefühl entsprach einem Winterurlaub. Die Sonne glitzerte über den weißen Schnee und ich schoß ein paar Fotos. Und dann gingen wir in die Ausstellung und hatten unseren Spaß. Wir saßen im Glas fest, war mitten drin in einem christlichen Fest, balancierten über eine kaputte Brücke hoch über einem Tal, bekamen leckere Sachen gereicht, konnten Schwerter fangen, Tiere streicheln, jungen Damen den Schirm halten, das hat mein Mann getan, ich halte doch einer Tussi nicht den Schirm!  Eine andere durfte er wach küssen und anderes mehr :) . War schön und lustig.  Danke.


Töpferei Döbis/Sachsen Anhalt 

Das wir gern unterwegs sind und uns hier und da gern umsehen und vieles ansehen, ist ja kein Geheimnis. Vorallem ich mag es nicht ganz so gern, immer den gleichen Ausflug zu machen. Mir gefällt es einfach, vieles zu entdecken und so schaue ich mir auch manchmal Fernsehsendungen an, die einiges versprechen könnten. Damit meine ich vielleicht ein neues Ausflugsziel zu finden. So auch die Töpferei in Döbis. Es war an einem Samstagabend im MDR Fernsehen, hier wurde die Töpferei mit ihren wunderbaren Tonstücken vorgestellt und erwähnt, das es einen Tag der offenenTür gäbe und für mich war klar, am Sonntag geht es dorthin. Und was soll ich sagen, nicht nur wir hatten diese Idee, auch einige andere kamen und sahen sich um. Ein altes Gehöft und darin befand sich die Töpferei mit Verkauf. Kurz kamen wir mit anderen Besuchern und dem Meister persönlich ins Gespräch und stellten dadurch eben fest, auch sie hatte am Vorabend zu fern gesehen. Bevor wir wieder nach Hause fuhren, habe ich gern ein großes Lob an den Meister und seine Frau gesprochen. Wenn wir etwas gefällt, dann tu ich das gern und sofort an Ort und Stelle. Sie haben sich darüber gefreut, auch über unseren Einkauf und ich freute mich, das sie sich gefreut haben. Das ist doch einfach nur schön :) :)